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Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!
Heute will ich gar nicht erst lange quatschen. Kommen wir gleich zum heutigen Höhepunkt. Es geht um einen Mann, der es geschafft hat im Internet sein Geld zu verdienen und der nun andere dabei unterstützt, das auch zu schaffen. Und zwar mit digitalen Produkten. Vorhang auf für Internet Marketer Tobias Knoof:
Kurz-Portrait:
Name: Tobias Knoof
Alter: 32
Kurz-Lebenslauf: Seit 2005 spezialisiert sich Tobias Knoof auf die Erstellung, den Vertrieb und den Verkauf digitaler Informationsprodukte aus den Bereichen Trafficorganisation, Contenterstellung und Automation digitaler Geschäftsprozesse im Internet.
Ursprünglich gelernter Beruf: Medienberater für Digital- und Printmedien
Ihre Branche/Ihr Bereich: Informationsbranche
Firma/Projekt: Superlearn KG
Position: Gründer
Ihr Standort: Chemnitz & Schwielowsee (Brandenburg)
Ihr aktuelles Projekt: Digitale-Infoprodukte.de
Fragen von Hartz5-Empfängern:
… zum Thema "Ihre Karriere im Internet":
Wie sind Sie überhaupt in das Internet Business gekommen?
Hallo Hermann, erst einmal vielen Dank für das Interview. Ich kenne deine Seite bereits durch die zahlreichen Videos auf YouTube und es ist immer lustig, deine Videos anzuschauen. Ich denke, das kommt bei den Leute gut an, zumindest sind die Videos im Gespräch (lacht)!
Mein Weg zum Infomarketer entstand aus der Überlegung heraus, passive Einkommensströme aufzubauen, dass heisst, ich wollte Einkommensarten finden, welche einmal aufgebaut auch weiterhin Umsätze generieren. Ich glaube, da gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Einige davon wären Mieteinnahmen durch Immobilien, wobei hier die Anfangsinvestitionen oftmals viel zu hoch sind, Gewinne an der Börse, bei welcher man aber ebenfalls Unmengen von Fachwissen, Kontakten, Glück und jede Menge Startkapital benötigt oder aber Gewinne durch automatisierte Geschäftsprozesse im Internet. Dies ist im Prinzip mein ganzer Antrieb seit Jahren.
Wie lange verdienen Sie schon Ihr Geld im Internet?
Meine Brötchen verdiene ich schon seit einigen Jahren im Internet. Richtig durchgestartet bin ich jedoch erst vor ca. 2 Jahren, als das ganze Projekt www.digitale-infoprodukte.de ins Leben gerufen wurde. Seit dem gibt es einen stetigen Aufwärtstrend, welcher aber allgemein in der Infobranche zu bemerken ist. Ich denke, in den nächsten 2 Jahren wird hier noch richtig die Post abgehen.
Was mögen Sie an Ihrem Job am meisten?
Ganz klar die geografische Freiheit und die Möglichkeiten der Automation. Ich liebe mein Internetbusiness, da ich tun und lassen kann, was ich will und arbeiten kann wann und wo ich will. Erst vor kurzem habe ich mir ein UMTS Internet-USB Stick gekauft, welcher einfach Plug & Play in den Laptop gesteckt wird. So hat man dann überall mobil Internet. Dazu habe ich noch ein Solar-Powerakku, welcher sich über Solarzellen auflädt und den Laptop bis zu 12h mit Strom versorgt. Mit dieser Kombination kann man praktisch den ganzen Tag lang an jedem See, an jedem Strand und in jedem Park arbeiten und genau das gefällt mir am Online-Business.
Haben Sie Vorbilder?
Ja, auf jeden Fall. Ich denke jeder sollte Vorbilder haben, da Vorbilder einem zeigen, was man selbst noch erreichen möchte oder kann. Und wenn ein Mensch etwas geschafft hat, dann kann es ein anderer ebenso schaffen. Vorbilder befähigen einen, motiviert an der Sache dran zu bleiben und nicht bei jedem kleinen Problem den Kopf in den Sand zu stecken. Meine Vorbilder sind zum Beispiel Anthony Robbins im privaten Bereich, welcher hervorragende Bücher über NLP geschrieben hat. Im beruflichen Bereich finde ich sehr gut was Chris Anderson (Autor von "The Long Tail") und Frank Kern (US-Marketer) machen.
Hatten Sie am Anfang ein eigenes Produkt? Falls ja, welches und warum gerade dieses Produkt?
Nun, ganz zu Beginn hatte ich natürlich kein eigenes Produkt. Irgendwann habe ich dann angefangen, mich im Markt umzusehen, umzuhören und verschiedene Umfragen aufgebaut. Eine davon ist heute noch im Umfragebereich von Digitale-Infoprodukte.de öffentlich zugänglich und zeigt, das die meisten Menschen sich einfache Schritt-für-Schritt Anleitungen wünschen. Daraufhin habe ich dann mein gesamtes Wissen in verschiedene Checklisten "eingebettet" und herausgekommen sind die StartupChecklisten.
Mit wie viel Geld ca. haben Sie Ihr Erfolgsprojekt gestartet?
Das waren nur wenige hundert Euro, wenn überhaupt. Denn vieles was man an Software und Tools als Infomarketer braucht kann man in der OpenSource-Szene kostenlos bekommen. Da war zum Beispiel die Software Wordpress, welche auch heute noch zu 100% unter der Motorhaube von Digitale-Infoprodukte.de läuft. Hinzu kamen zahlreiche kostenlose Plugins, ein professionelles Theme, für welches ich ca. 50 Dollar bezahlt habe sowie Hosting, ca. 10 EUR im Monat und der Emailservice aWeber, ich glaube ca. 200 Dollar im Jahr. Das wars. Der Rest ist Anpassung, Konfiguration, persönlicher Einsatz, Ehrgeiz und Fleiss.
Wie lange dauerte es, bis sich die ersten Erfolge zeigten (konstantes Einkommen von mindestens 1000,00 Euro im Monat)?
Naja, das kann man bei mir wahrscheinlich schwer vergleichen, da ich ohnehin mich beruflich "Fulltime" damit beschäftigt habe und damit praktisch sofort Einnahmen hatte, als das Projekt Digitale-Infoprodukte.de startete. Aber auch fleissige Menschen, welche hier bei "null" anfangen, werden schon mal ein halbes Jahr brauchen. Und tatsächlich geht es mit der Zeit immer schneller und besser, doch man muss irgendwann einmal die Entscheidung treffen anzufangen und es dann auch tun.
Was waren die grössten Startschwierigkeiten und wie haben Sie die gemeistert?
Das schwierigste ist es, die Reputation aufzubauen. Eine Webseite wie Wordpress, mit allen Plugins und einem ansprechenden Theme aufzubauen kosten keine ganhze Stunde. Konfiguration und Einstellungen nochmal ein paar Stunden und dann kann es mit dem Content im Prinzip schon losgehen. Natürlich muss auch eine Email-Management-Software entsprechend angebunden werden, ich nutze dazu aWeber. Aber auch dafür gibt es schon sehr gute Wordpress Plugins. Wirklich schwierig ist es aber, sich ein eigenes Standing, ein Image und eine gute Reputation aufzubauen, da es einfach unglaublich viele Mitbewerber gibt.
Mit wie viel Arbeitsstunden haben Sie – vielleicht nebenberuflich – begonnen und wie viele Stunden arbeiten Sie heute?
Momentan arbeite ich ca. 15-20h intensiv an meinem Business. Den Rest erledigen Outsourcing-Firmen oder virtuelle Assistenten. Ziel ist es, ein Projektmanager zu werden und somit nicht mehr in der Firma sonder an der Firma zu arbeiten, und das ist ein grosser Unterschied.
Was war Ihr grösster Anfängerfehler?
Ohh mein Gott… (lacht) … ich glaube mein grösser Fehler vor Jahren war das Nichtwissen um die riessige OpenSource-Branche. Das hat dazu geführt, das wir damals nicht Tools wie Wordpress, Joomla oder Drupal genutzt haben, sondern alles selber programmiert haben. Dies hat nicht nur enorme Zeit verschlungen sondern auch jede Menge Kosten verursacht. Fast 18 Monate war ein Programmierstab von 5-6 Leuten damit beschäftigt eine Plattform aus dem Boden zu stampfen, welche dann vom Markt gnadenlos abgelehnt wurde, da wir einen zweiten "Kardinalsfehler" gemacht hatten. Wir haben und ein tolles Produkt ausgedacht und wollten es am Markt veröffentlichen, statt den Markt zu testen und daraufhin ein tolles Produkt zu kreiieren.
Warum denken Sie, sind Sie so erfolgreich?
Das sind aber gemeine Fragen Hermann
Das kann man natürlich selbst schwer beantworten und nur vermuten. Was denkst du den Hermann? Wenn ich die Frage beantworten müsste, würde ich sagen, weil der ganze Stil, die Art und Weise der Kommunikation und die vielen hochwertigen Informationen im Blog und meinen Produkten dazu beitragen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die persönliche und unkomplizierte Art den Leute gefällt, was absolut meinem Naturell entspricht. Aber ich glaube es ist auch sehr wichtig, ein tiefer gehendes Verständnis in psychologischen und mentalen Dingen zu haben, um sich selbst auf "Vordermann" zu bringen. Da hat mir natürlich mein Job bei Superlearn sehr geholfen.
Wo wollen Sie jobmässig hin? Gibt es ein Traumziel?
Mein Traum ist es natürlich im Infobusiness weiterhin erfolgreich zu sein, den Leuten zu helfen und hervorragende Infoprodukte zu entwickeln. Mir macht es einfach Spass, Informationen pädagogisch wertvoll aufzubereiten und Leuten zu erklären, warum, was wie funktioniert. Und dieses Business kann man ja ewig weiterentwickeln, keine Ahnung, wo das noch alles hinführt. Einige Teilziele sind ja jetzt schon geschafft und ich kann wunderbar davon Leben.
… zum Thema "Ihre allgemeinen Ratschläge für Anfänger":
Was muss ich mitbringen um ein erfolgreicher Internet Marketer zu werden?
Um im Internet erfolgreich zu sein, muss man kein erfolgreicher Internet-Marketer werden, sondern allgemein gesunden Menschenverstand haben, kommunikativ und offen sein und natürlich auch fleissig. Diese Softskills sind jedoch völlig unabhängig von Internet-Marketern, was aber trotzdem bedeutet, das Wissen im Bereich Marketing durchaus von Vorteil ist.
Was würden Sie Einsteigern raten? Wie sollten sie anfangen?
Was ich auf jeden Fall empfehlen würde ist, bei den eigenen "Leisten" zu bleiben. Viele Einsteiger machen den Fehler, dass sie nach und nach in die Branche "Internet Marketing" abgleiten, da sie sich natürlich zwangsläufig mit den Marketingaspekten intensiv auseinandersetzen. Die "Geld-verdienen-im-Internet" Branche ist jedoch so gross und professionell geworden, dass es hier für Einsteiger wirklich schwer wird etwas zu "reissen". Die Informationen, wie beispielsweise auf www.digitale-infoprodukte.de sind auch eher dafür gedacht, es in seiner eigenen Branche und Nische anzuwenden, was unter Umständen zu sehr schnellen Erfolgen führen kann. Denn in den Nischen selber ist meist kaum dieses hochwertige Marketing-Knowhow vorhanden.
Ist es Ihrer Meinung nach wichtig, selbst (Internet-)technisch versiert zu sein? Wenn ja, was ist am Wichtigsten und wo kann man das am besten erlernen?
Es ist nicht unbedingt wichtig, da viele Tools, wie beispielsweise Wordpress, kaum noch Programmieraufwand verlangen. Es ist jedoch immer von Vorteil, wenn man die Grundlagen von html, css und php kennt. Mehr braucht man wahrscheinlich gar nicht. Und selbst wenn man dieses Wissen nicht hat, kann man sich auf Freelancer-Jobbörsen oder auch in Handwerker-Portalen wie myhammer.de umschauen und entsprechende Gesuche posten. Ich selbst habe gerade auf myhammer.de ein Suche nach Wordpress-Programmierern und weiteren virtuellen Assistenten laufen. Bei letzterer suche haben sich bisher über 40 Leute per Email beworben, weitere 20 ein Kommentar hinterlassen und ca. weitere 30 beobachten das Angebot. Wenn also jemand wirklich keine Ahnung von diesen Dingen hat, kann er sich trotzdem mit Leichtigkeit entsprechende Leute suchen und durch diese sein Wordpress-Blog aufbauen.
Ist es sinnvoll, mehrere Dinge gleichzeitig anzufangen oder sich mit aller Kraft auf ein Thema/Projekt zu konzentrieren?
Nein, auf keinen Fall ist das sinnvoll. Dies ist der Fallstrick und Kardinalsfehler Nummer eins bei den meisten Einsteigern und trifft regelmässig wie ein Schweizer Uhrwerk in meinen privaten Coachings auf. Ich würde empfehlen, das Projekt von den "Vielen" rauszusuchen, in welchem man bereits am meisten Arbeit etc. investiert hat und alle anderen sofort zu verwerfen. Wenn man nur noch ein Ziel, ein Projekt, eine Richtung hat, dann wird man sofort merken, wieviel mehr Kraft, Zug und Energie in dieses Projekt fliessen. Und selbst wenn man auf das "falsche Pferd" gesetzt hat, so merkt man es wenigstens schneller und kann entsprechend schneller seinen Kurs korrigieren. Mehrere Projekte gleichzeitig zu fahren ist schlichtweg der "Kardinalsfehler" überhaupt. Suche dir EINE Sache aus und mache sie richtig. Und zwar richtig Richtig. Den Rest verwerfe. Nicht aufheben, nicht im Hinterstübchen behalten, nicht in die Schubade für später legen. Triff eine Entscheidung für 1 Projekt und mach es zum Business.
Ist es besser alles immer selbst zu machen oder besser frühzeitig outsourcen?
Ja, grundlegend ist es immer gut, wenn man verschiedene Arbeiten outsourcen kann. Das spart natürlich Arbeit und… was viele nicht berücksichtigen… viel Geld. Ich beispielsweise generiere weitere Gewinne, wenn ich verschiedene Jobs outsource. Ja, ich kann sogar behaupten, das je mehr ich outsource, desto mehr verdiene ich. Es mag wie eine "Milchmädchenrechnung" anmuten, doch überlege selbst… Wenn der Stundenlohn von dir oder einer deiner Mitarbeiter 50€ Wert ist und die selbe Arbeit für 10€ die Stunde in Indien, Pakistan, China oder Polen erledigt werden kann, dann hast du 40€ eingespart. Das sind 80% Lohnkostenersparnis PLUS die Arbeiten, welche deine Mitarbeiter oder du selbst stattdessen ausführen können. Mit ein bisschen Rechenkunst kommt man schnell selber dahinter, wie lukrativ Outsourcing eigentlich ist. Ich persönlich verdiene an jeder Outsourcing-Stunde, welche mich im Schnitt 10 Dollar kostet ca. 90€, abzüglich aller Kosten. Nach 10h Outsourcing sind so nicht nur meine Projekte fertig, welche ich ausgelagert habe, sondern ich habe zusätzlich noch 900€ "verdient", da ich für die selbe Arbeit weniger als meinen eigenen Stundenlohn bezahlt habe, die Arbeiten trotzdem fertig sind und ich zusätzlich in dieser Zeit noch andere Marketingaktivitäten ankurbeln konnte, welche dazu führen, einen noch grösseren Umsatz zu generieren. Das ist der eigentliche Vorteil von Outsourcing.
Welchen Fehler sollte man unbedingt vermeiden als Anfänger?
Einige Sachen haben wir ja schon besprochen. Die 3 gröbsten Schnitzer meiner Ansicht nach sind es:
- alles selber machen zu wollen – lieber outsourcen
- zu viele Projekte auf einmal – nur auf 1 Projekt konzentrieren
- Aufgaben erfinden, welche nicht zum Umsatz beitragen – Fokus, Fokus, Fokus
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben für Beantwortung der vielen Fragen! Als Dank für Ihre Mitwirkung, erlaubt Ihnen die Hartz5-Gemeinde jetzt Werbung für Ihr eigenes Projekt zu machen. Los geht’s. Stellen Sie uns Ihr Projekt oder Produkt vor:
Als erstes nochmal herzlichen Dank für das tolle Interview Hermann. Ich möchte gar nicht so viel Werbung für mein Hauptprodukt "StartupChecklisten", sondern deine Leser lieber auf einen Testbericht verweisen, so dass sie sich auch unabhängig vom Verkaufstext ein eigenes Bild machen können:
tinyurl.com/Testbericht-Startup
Eine Zauberformel, wie Sie über Nacht reich werden, sind die Startup-Checklisten nicht. Sie müssen damit ARBEITEN. Aber, und das ist das Gute an den Checklisten, Sie werden immer ganz genau wissen, was Sie wann tun müssen.
Ja Leute, das war Tobias Knoof. Ich bin der Meinung das war mal wieder sehr interessant und wieder reichlich "Knoof how". Ich geh jetzt erstmal los und kauf mir auch so’n Solar-Powerakku. Weil dann kann ich mein Internet-Business demnächst direkt vom Strand betreiben, oder noch besser: Aus dem Biergarten
Vielen Dank nochmal an Tobias Knoof!
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Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis Sonntag. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!
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Ich danke Euch! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!
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