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Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!

Heute mal ein Thema, mit dem Du Dich bestimmt auch schon rumgeschlagen, wenn nicht sogar rumgeärgert hast. Es geht um diese "Pay per Click" Anzeigenwerbung in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten oder auf Contentseiten (Webseiten auf denen man die Anzeigen ebenfalls erscheinen lassen kann). Die bekanntesten Anbieter sind sicherlich einmal "Google AdWords"® sowie "Yahoo! Search Marketing"®.

Und diese Anbieter verdienen einen Haufen Geld. Vor allem mit der Unwissenheit der Werbetreibenden. Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld ich schon zu Beginn meiner Internet-Karriere für diese Klick-Werbung in den Sand gesetzt habe.

Für mich persönlich ist das so eine Art "Hassliebe". Einerseits ist es "relativ" einfach mal eben Anzeigen online zu stellen und ganz oben in den Suchmaschinen mitzuspielen. Andererseits landet man auch ganz schön schnell wieder auf dem Boden der Realität. Nämlich immer dann, wenn man anschliessend auf sein Konto schaut. Aber im Laufe der Zeit habe ich dazu gelernt. Hier mal meine Erfahrungen mit Google AdWords®, dem mächtigstem Pay per Click System auf diesem Planeten:

Die wichtigsten Tipps
Da ich weiss, dass sehr viele Leute hier ihr Geld verbrennen, möchte ich heute mal die wichtigsten Punkte nennen, die man bei Pay per Click Anzeigen beachten sollte. Und wie immer bitte ich Dich um Mitarbeit. Ergänze meine Liste bitte per Kommentar-Beitrag.

Beispiel: Verkauf eines Ebooks zum Thema "Wie finde ich meinen Traumjob"

Zielgruppen-Recherche:

  • Überlege wer sind Deine potenziellen Kunden/Käufer. Mache ein Brainstorming.
  • Unterteile Deine Zielgruppen (z. B. Studenten, Arbeitslose, Hausfrauen, Rentner, Existenzgründer, Nebenjobber, Heimarbeiter, etc.).

Keyword-Recherche:

  • Nutze mehrere verschiedene Keyword-Datenbanken (siehe auch Hartz5-Navigator).
  • Verwende "Long-Tail Keywords". Das sind Suchbegriff-Phrasen aus mehreren verschiedenen Begriffen. Die sind weitaus zielgenauer und preiswerter. Hier macht’s dann die Masse. Statt "Heimarbeit" (sehr starkes Keyword!) besser "seriöse Heimarbeit von zu Hause" und "lukrativer Heimjob am PC", etc..

Besser mehrere, qualifizierte und preiswerte Long-Tails, statt teure Haupt-Keywords, die weniger qualifiziert sind. Du solltest Dir zu jeder Zielgruppe alle möglichen Long-Tail-Keywords raussuchen:

  • Tippfehler/Rechtschreibfehler immer nutzen, weil das viele Wettbewerber vergessen!
  • Mit der Option "ausschliessende Keywords" die Suchbegriffe ausschliessen, die unerwünscht sind. Zum Beispiel Dein Produkt mit dem Anhang "kostenlos".

Gestaltung Kampagnen und Anzeigengruppen:

  • Gestalte für jede Zielgruppe mindestens eine Anzeigengruppe.
  • Für jede Zielgruppe sollte eine individuelle Landingpage (Webseite, auf die man nach dem Anklicken gelangt) erstellt werden. Also für die Studenten, die Hausfrauen etc..
  • Schalte erst nur Anzeigen auf Such-Ergebnisseiten der Suchmaschine. Wenn das erfolgreich ist, dann weitest Du Deine Kampagne auf Contentseiten aus. Suche Dir diese gezielt aus mit "Content Werbenetzwerk" und dann "Relevante Seiten nur auf den von mir verwalteten Placements". Schaue Dir die Seiten ganz genau an, ob die auch wirklich zu Deinem Produkt und zu Deiner Zielgruppe passen!

Anzeigen-Gestaltung:

  • Gestalte für jede Anzeigengruppe/Zielgruppe eine/n individuelle/n Anzeige/Anzeigentext.
  • Besondere Bedeutung hat die oberste Schlagzeile/Überschrift. Diese sollte sehr gut formuliert werden, weil Sie die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich ziehen sollte. Sie ist der Eye-Catcher. Die Überschrift ist das Element, das darüber entscheidet, ob ein Webbesucher auf die Anzeige klickt oder ob er wegklickt. Bitte lese zu der Macht der Überschriften folgende Beiträge: Wir sind Internetpapst und auch Aufreisser im Newsletter Marketing.
  • Gestalte für jede Anzeigengruppe von Beginn an 5-10 verschiedene Anzeigen und lasse diese Anzeigen gegeneinander laufen. Solange, bis Du die beste Anzeige herausgefiltert hast. Ich empfehle Dir dazu folgenden Beitrag zu lesen: Was ist ein Splittest?

Budget-Planung:

  • Lege unbedingt ein Tagesbudget fest.
  • Beginne wenn’s geht ganz am Anfang grosszügig mit der "Cost per Click" Einstellung und schraube den Preis nach und nach herunter, um ein frühzeitiges Deaktivieren zu vermeiden. Dadurch, dass Du gute Anzeigen hast (Dank Deiner genialen Überschriften) auf die viele klicken, erhöht sich der Qualitätsfaktor für Deine Anzeigenkampagne. Google® platziert ja nicht nur Anzeigen auf eine hohe Position, für Die Du viel Geld bezahlst, sondern Google® belohnt Dich auch mit einer guten Platzierung, wenn viele Leute auf Deine Anzeige klicken. So kommst Du also auch ohne viel Moos nach oben bei Google®!

Kontrolle:

  • Nutze unbedingt das "Conversion Tracking". Erzeuge den Conversion Code und baue ihn in die Landingpages ein. Das ist total wichtig, wenn Du Dein Geld nicht zum Fenster rausschmeissen willst. Mit diesem Code kannst Du messen ob Deine Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige, Keywords u.s.w. erfolgreich sind oder nicht. Denn eines ist klar: Wenn Du nicht erkennen kannst, warum Deine Pay per Click Kampagne nicht erfolgreich ist, dann kannst Du auch nichts daran ändern/verbessern.

Und jetzt bist Du dran! Es gibt bestimmt weitere wichtige Tipps und Tricks zu dieser Werbeform. Bitte ergänzt per Kommentar-Beiträge meine Liste. Danke!

Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis Sonntag. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!

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Kategorien: Internetmarketing

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Kommentare:

Sehr gut gemacht Hermann,
ich habe damals auch viel Geld bei Google®
“verbrannt”. Da sagten die Marketer lediglich:
“Schaltet Anzeigen bei Google. Geht auf die Nieschen-Begriffe um Geld zu sparen!” mehr nicht.

Das habe ich dann auch gemacht und viel Geld verloren. Warum?!
Die Targetierung fehlte! Die Anzeigen waren einfach nicht Zielgruppen definiert.

Deshalb lobe ich mir deinen Exkurs.
Denn mit dem hast du eindrucksvoll beschrieben, dass es dann doch nicht so einfach ist, sondern etwas mehr bedarf, wenn man das Geld über die Anzeigen nicht verlieren will!

Also vielen Dank und mache weiter so.
Gruß an die Gemeinde- Prost!

Danke für diesen tollen Tipp Hermann! Bis bald liebe Grüße Bernhard

Du hast ja so recht!
Mit Adwords kann man sich ruinieren, wenn man nicht aufpasst!

Aber man kann auch mit Blogs viel erreichen!
Ich nenne es man so: “Jeden tag eine gute Tat – oder besser jeden Tag einen Post
zu einem Produkt!”
Das wirkt Wunder!
Bernd

ich finde auch das Werben bei
Google zu kompliziert und zu teuer ist,
mein Tipp wäre Werbung in kostenlose
Kleinanzeigen aufgeben
Gruß Henry

Habe auch die Erfahrung gemacht dass Google Adwords und dergleichen nicht unbedingt der Renner sind.

Anzeigen und Small Talk in diversen Foren bringen wesentlich qualifiziertere Besucher.

Hallo Hermann,
Leider ist nun mal Google eine der effektivsten Waffen des online Marketing… aber so ziemlich jeder der damit anfängt verbrennt unheimlich schnell seine Kohle (mich eingeschlossen) Es gibt aber Menschen die sich echt saugut damit auskennen… und die einem dabei helfen solche Kampagnen einzurichten und zu überwachen… wenn man genügend Kohle hat sollte mann diese optimierung-variante mal durchdenken denn es hilft kangfristig geld zu sparen…und Blog`s sind jetzt ja auch am kommen… deiner wird wohl unerreicht bleiben…
Hier mal ein Beispiel-Blog:

http://blog.total-einfach.com/

Persönlich viel Erfolg wünsche ich allen Durchstartern aller Branchen

Torsten

Hi Hermann, wie immer ein sehr nützlicher Beitrag! Ich finde Google Anzeigen sind richtig eingestzt eine gute Traffic Generierung, vor allem für Shopbetreiber! Man muss sich aber auch sehr gut damit auskennen um nicht das Geld in den Sand zu setzen!

Hi Hermann,
ich habe auch am Anfang sehr viel Geld mit Adwords verbrannt und mich dann sehr ausgiebig mit dem Thema beschäftigt.
Hat ein sehr gutes Buch gekauft und muss sagen, dass Du fast alles genau auf den Punkt bringt. Das Wesentliche aufgeführt, Gratulation.
Ich fine Googe AdWords – wenn richtig optimiert – ein super Werbemittel, da die Interessenten gezielt angesprochen werden. “Normale” Werbung und Kleinanzeigen verlaufen dagegen völlig im Sand.

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