
Dieses ist ein reiner Textbeitrag! Es ist KEIN Video abspielbar!
Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!
Dein Internetprojekt findet keinen Zuspruch? Du hast zu wenig Besucher auf Deiner Website? Du hast grosse Angst, dass Dein Projekt in der Bedeutungslosigkeit verschwindet?
Dann hast Du das gleiche Problem wie der Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und die SPD! Denn auch der Frank-Walter und seine Partei haben das Problem, dass ihr Projekt im Bundestagswahlkampf nicht so richtig läuft.
Meine Meinung:
Das Wahlkampfteam der SPD hat total gepennt. Denn mal ehrlich, eine politische Wahl wird schon lange nicht mehr nur mit Inhalten entschieden. Wie beim Verkauf von Produkten im Internet ist auch hier zu über 70% das Marketing entscheidend und nicht das Produkt!
Ob Autos, Waschmittel oder Klopapier. Die Produkte ähneln sich immer mehr. Grosse qualitative Unterschiede gibt es nur wenig. Bei den Partei-Programmen ist es doch so ähnlich. Also gewinnt Derjenige den meisten Zuspruch, der auf der Werbetrommel am intelligentesten trommelt und nicht der, der das beste Produkt hat oder die besten politischen Inhalte. Das kann man bemängeln. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass das Marketing massgeblich entscheidend ist.
Frank-Walter hätte sich nicht nur allein mit seinem "Deutschland-Plan" beschäftigen sollen, sondern mit gleicher Intensität mit einem "Marketing-Plan". Denn ohne einen Plan in Sachen Wahlwerbung, kann er seinen Deutschland-Plan demnächst in die Tonne kloppen.
Wenn der Frank-Walter clever gewesen wäre, hätte er sich längst bei Hartz5 angemeldet. Allein mit dem Internet-Marketingwissen in meinem Blog hätte er es locker geschafft. Dann würde er wahrscheinlich in Kürze auch Kanzler aller Deutschen werden. Aber vielleicht schaut er ja jetzt endlich hier mal rein und lernt noch schnell etwas von der Hartz5-Gemeinde damit er das Ruder noch im letzten Moment rumreissen kann. Oder er nutzt das Wissen fürs nächste Mal … !!??
Wir, die Hartz5-Gemeinde – das "Wahlkampf-Marketing-Kompetenzteam"
Ich möchte gemeinsam mit der Hartz5-Gemeinde ein Wahlkampf-Marketing-Kompetenzteam bilden und am noch lebenden "Fallbeispiel SPD" konkret überlegen, was die SPD aus Marketingsicht hätte besser machen können. Insbesondere im Internet. Und mit welchen cleveren Massnahmen, könnte Sie den grossen Durchbruch vielleicht doch noch schaffen und die Wahl gewinnen?
Unser Ziel dabei:
Wir Hartz5-Empfänger wollen für unsere eigenen Webprojekte lernen, wie man (Internet-) Marketing erfolgreich betreibt und Menschen für sein Projekt gewinnen kann. Ich finde die SPD als "Fallbeispiel" ist geradezu ideal geeignet. Der Fall der SPD ist eine echte Herausforderung fürs (Internet-) Marketing.
An dieser Stelle betone ich ausdrücklich, dass ich mit diesem Beitrag nicht Partei für Frank-Walter Steinmeier und die SPD ergreifen will. Ich bin völlig unparteiisch und halte mich als Hartz5-Beauftragter aus der Parteien-Politik völlig raus. Mir geht es einzig und allein um das Thema "Marketing" und um den Erfolg Deines Internetprojektes. Denn zwischen dem Wahlkampf und dem Marketing Deines Internetprojektes, gib es erstaunliche Parallelen. Wollte ich der SPD helfen, würde ich das wohl hier nicht öffentlich tun vor all den anderen Parteien, oder?
Also, jetzt stellen wir uns mal vor, Frank-Walter und die SPD haben der Hartz5-Gemeinde den Auftrag erteilt, Wahlkampf für die SPD zu machen, damit sie die Bundestagswahl 2009 gewinnen. Wir sind nun das Wahlkampf-Marketing-Kompetenzteam von Frank-Walter! Mit welchen Marketingtricks hätten wir als Marketing-Experten die SPD zum Erfolg geführt? Und was könnten wir der SPD jetzt kurz vor der Bundestagswahl noch raten?
7 Tipps für erfolgreiche Wahlkampf-Werbung
Das man eine Wahl mit Marketing gewinnt steht für mich fest. Obama hat es vor gemacht wie man das allein mit Internet-Marketing schaffen kann. Warum haben die deutschen SPD-Politiker denn da gar nicht draus gelernt? Das versteh ich nicht.
Da sitzt der Frank-Walter im Aussenministerium und versäumt es in Sachen Internetmarketing über den grossen Teich zu schauen, wie Barack das gemacht hat. Mein Gott Frank-Walter! Du hättest Dich doch nur in die Luftwaffen-Maschine setzen müssen und der Barack hätte Dir vielleicht ein paar von seinen Internet-Marketingtricks verraten …
Es wäre doch die grosse Chance gewesen, denn Frau Merkel ist alles andere als eine spannende Figur im Bundestagswahlkampf. Aus Marketingsicht wirkt sie doch eher wie eine Schlaftablette auf die Menschen. Die grosse einmalige Chance also.
Egal. Mach Dir keine Sorgen, es gibt ja noch mich, Hermann und die Hartz5-Gemeinde – das Wahlkampf-Marketing. Kompetenzteam!
Hier mein erster Marketingtipp für Dich Frank-Walter und alle die es interessiert:
- Von Profis lernen
Wie bereits erwähnt, besteht die allererste Regel daraus mal zu schauen, wie andere erfolgreiche Akteure das machen bzw. gemacht haben. So wie wir Hartz5-Empfänger, die wir Geld im Internet verdienen wollen, anderen Marketing-Profis über die Schulter schauen, so hätte sich auch die SPD mal bei denen informieren sollen, die sich damit auskennen. Zum Beispiel bei Obama. Aber jetzt gucken wir mal für die SPD-ler über den Tellerrand, wenn sie es denn selbst nicht können. - Wahlkampf preiswerter führen
Nicht zu fassen ist, dass die deutschen Politiker im Jahre 2009 nach dem Obama Internet-Erfolg noch immer überwiegend auf klassische Wahl-Werbung setzen. Wie z.B. Plakatwerbung. Dabei ist das umständlich und teuer, total langweilig und vor allem wenig Ziel führend. Abgesehen davon werden hier kaum Inhalte transportiert!
Das hätte sich die SPD wirklich sparen können. Und offensichtlich waren auch hier die SPD Wahlkampf-Manager nicht ganz auf dem Posten, denn ganz klar ist: Die BESSEREN ARGUMENTE hatte im Plakatwahlkampf ja wohl die CDU. So zum Beispiel in Berlin. Glückwunsch dazu übrigens. Das sind wirklich mal zwei gute Argumente gewesen!
Diese beiden, dicken Punkte gehen an die CDU! Guckst Du hier: Plakatwerbung von Vera Lengsfeld. - Zielstellung des Online-Wahlkampf
Das Ziel des Online-Wahlkampfes muss klar definiert werden und die Online-Auftritte (Websites/Blog) sollten diesem Ziel untergeordnet werden. Ich frage mich ernsthaft, was das Online-Ziel bei der SPD im Wahlkampf ist?
Denn weder aus der SPD Website noch aus dem Blog bei Frank-Walter werde ich schlau. Politiker wie Frank-Walter würden bestimmt sagen. "Das Ziel der Online-Auftritte ist es, den Menschen unsere politischen Inhalte mitzuteilen …" oder so ähnlich.
Um den Menschen aber etwas mitzuteilen, hätte Frank-Walter jedoch dafür Sorge tragen müssen, dass die Menschen auch erreicht werden. Und zwar regelmässig. Zum Beispiel 3 mal pro Woche, so wie Obama das auch heute nach seiner Wahl noch macht.
Dieses Ziel erreicht weder die SPD-Website noch der Blog! Um möglichst viele potenzielle Wähler kontinuierlich zu erreichen, hätte für Frank-Walter und die SPD das Instrument E-Mail-Generierung oberste Priorität haben müssen. Die Wahlkampf-Websites dürfen nur das eine Ziel haben: Die Sammlung der E-Mail Adressen von potenziellen Wählern/Interessenten – mehr nicht.
Wenn der Frank-Walter einmal die E-Mail Adressen hat, dann kann er die Menschen später Stück für Stück an sich und sein Vorhaben binden, mit ihnen kommunizieren und ihnen die Inhalte scheibchenweise nach und nach präsentieren und Vertrauen Gewinnen. Das wurde leider versäumt! - Vorschlag für effiziente Webauftritte
Statt 100.000 und mehr Plakate aufzuhängen, hätten die SPD-Leute mal lieber 20 verschiedene, spezifische Themenwebsites/Weblogs machen sollen. Natürlich jede Websites mit dem Ziel der E-Mail-Generierung, wie eben beschrieben, nach Sales Letter Manier.
Hiermit hätten Sie weitaus mehr Menschen gewinnen und bewegen können. So hätte eine Website mit dem Namen "Raus aus der Arbeitslosigkeit" speziell dass Thema "Arbeitslosigkeit" zum Thema machen können. Das hätte die betroffenen Arbeitslosen besonders interessiert. So ist man näher dran am Menschen. Und deshalb wäre die Website und der Newsletter auch wesentlich interessanter für diese grosse Gruppe gewesen.
Eine andere Website hätte das Thema "Umweltschutz" aufgegriffen und den Ökologie bewussten Menschen dazu interessante Artikel nach und nach per Newsletter versandt. Also nicht eine pauschale Website mit allen Themen, sondern themenspezifische Themen-Websites mit E-Mail-Mailings. Das wäre die richtige Strategie gewesen! - Newsletter-Marketing
Das gleiche gilt für den Newsletter. Newsletter-Marketing sollte wie gerade beschrieben nur die spezifische Interessengruppen/Zielgruppen ansprechen. Nicht einen Newsletter für alle.
Und wenn es geht PERSÖNLICH vom Bundeskanzler-Kandidaten!!! Nachdem ich mich im Blog bei Frank-Walter registriert hatte, erhielt ich eine E-Mail. Aber nicht von Frank-Walter, sondern von "Wahlkampf 09" Ähhh?? "Ich denk der Frank-Walter kommuniziert jetzt mit mir? Wie anonym. Der scheint ja nicht gerade den persönlichen Kontakt zu suchen …", denkt sich da der Abonnent! Mein Gott Frank-Walter, was für ein grosser Fehler! Das muss doch nicht sein.
Noch schlimmer kommt es, wenn man sich auf der SPD-Seite registriert. Da bekommt man Post von der "SPD-Internet-Redaktion". Meine Güte, wie unpersönlich! Wer will denn hier Kanzler werden? Frank-Walter oder die "SPD-Internet-Redaktion?" Die Leute wollen Dich Frank-Walter, den Spitzenkandidaten und nicht Deine Stellvertreter! Ist das denn so schwer? Ich denke Du suchst den persönlichen Kontakt zu den Menschen? Dann solltest Du ihnen auch persönlich die E-Mails schreiben oder es zumindest so aussehen lassen. Denn meine liebe Genossen, wer persönlich rüberkommt hat wieder einige wichtige Prozentpunkte mehr am Wahltag, da bin ich mir aber ganz sicher! - Auf Multiplikatoren setzen
Da wir gerade bei der Macht der Newsletter sind, die ja den Leser nachhaltig hervorragend "bearbeiten" können, hier vielleicht noch eine "Last-Minute-Idee" für Frank-Walter und die SPD:
Kratzt Eure letzten Wahlkampf-Groschen zusammen und schaltet bundesweit Newsletter-Werbung bei allen relevanten grossen Versendern. Möglichst speziell, dem Newsletter-Thema angepasst, damit die Abonnenten hier auch aufmerksam werden! In dem Newsletter für Arbeitslose, für Umweltbewusste, für Hartz IV-ler, für Kranke, für Spassvögel u.s.w..
Und wenn Ihr es dann noch schafft die Werbe-Botschaft so zu konzipieren, dass da ganz viele, kleine "Stille-Post-Weitersagen-Botschaften" das Land überschwemmen, dann habt Ihr vielleicht noch eine Chance, das Unglaubliche zu schaffen. Damit sind wir auch schon beim Punkt 7. Dem viralen Marketing! - Virales Marketing einsetzen
Setzt mehr Virales Marketing ein. Jeder SPD Newsletter-Empfänger sollte mindestens drei weitere Abonnenten empfehlen, die wiederum je mindestens 3 weitere, wichtige Multiplikatoren hervorbringen. Dafür sollten nicht nur technische Vorkehrungen getroffen werden (z.B. Weiterempfehlungstools). Auch Anreize sollte geschaffen werden. Überhaupt vermisse ich die so genannten "Internet-Mundpropaganda-Aktionen", die Botschaften wie ein Virus im Land verbreiten (und das auch noch kostenlos).
Ich hätte noch viel mehr zu sagen. Zum Beispiel über Krisen-Marketing beim Thema "Dienstwagen-Affäre". Anstatt diese Aufmerksamkeitsträchtige Sache für sich zu nutzen, sitzt man es aus. Puhhh Frank-Walter, wo ist denn hier die Kreativität nur hin bei Dir und Deinen Leuten?
Aber die Zeit rennt. Ich komm zum Schluss. Vielleicht mache ich noch einen weiteren Teil zu diesem Thema. Mal sehen. Denn es wurden aus meiner Sicht sehr viel mehr Fehler gemacht. Auch wenn der Wahlkampf vielleicht schon gelaufen ist, empfehle ich Frank-Walter und der SPD sofort damit beginnen meine Tipps umzusetzen, denn die nächste Bundestagswahl kommt bestimmt und möglicherweise lesen hier auch Vertreter der anderen Parteien mit!
Und dann wird der Wahlkampf online entschieden, so wie in den USA! Also erst Hartz5-Empfänger werden – und danach Bundeskanzler …
Ist doch ganz einfach!
Lasst die Bombe platzen!
Zu guter Letzt noch ein weiterer Ratschlag an die SPD: Denkt über meine Tipps nach und sucht Euch das nächste Mal besser Marketing-Experten aus der Praxis. Für die jetzige Bundestagswahl rate ich Euch: "Lasst eine Bombe platzen". Ich hätte da schon ein paar gute Ideen…
An die Hartz5-Gemeinde:
Ich hoffe, auch Ihr könnt diese Tipps für Euer Internet-Marketing einsetzen. Wenn Ihr gut aufgepasst habt, dann solltet Ihr heute viel gelernt haben. Wer noch gute Marketing-Ideen für Frank-Walter und die SPD hat, sollte die jetzt ins Kommentarfeld posten. Ich bin sicher, Frank Walter und die SPD werden auch Deine Tipps gut gebrauchen können.
Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis Sonntag. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!
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Kategorien: Internetmarketing
Schlagwörter: Marketing - Politisches - Ziele Hartz5


