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Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!
Und schon wieder ein tolles Interview. Dieses Mal mit einem relativ jungen Marketer, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Denn er schaut sich das Leben ganz genau an. Und er scheint sehr neugierig zu sein. So orientiert er sich z.B. an andere erfolgreiche Menschen und schaut, wie er ihre Erfolgsstrategien für sich selbst bzw. seine Nische nutzen kann.
Ich bin der Meinung von diesem jungen Kerl kann man eine ganze Menge lernen, ja vielleicht sogar etwas "modellieren" … Das Wort hat Christoph Mogwitz:
Kurz-Portrait:
Name: Christoph Mogwitz
Alter: 27
Kurz-Lebenslauf:aufgewachsen in Deutschland, Venezuela und Schweden, Abitur mit einem 3,2 Schnitt in Deutschland, nach Ausbildung zum Industriekaufmann vollberuflich Internetunternehmer
Ursprünglich gelernter Beruf: Industriekaufmann
Fragen von Hartz5-Empfängern:
… zum Thema "Ihre Karriere im Internet":
Wie sind Sie überhaupt in das Internet Business gekommen?
Ich habe relativ früh in meinem Leben gemerkt, dass wir in einem kapitalistischen System leben. Ausserdem habe ich früh gemerkt, dass viele Menschen arbeiten gehen und damit nicht zufrieden sind. Deswegen habe ich für mich entschlossen, auf gar keinen Fall ein Angestellter zu werden, sondern mein eigenes Geschäft zu starten. Bevor ich zu meinem heutigen Spezialgebiet der Erstellung und Vermarktung von Informationsprodukten gekommen bin, war ich als Powerseller als Ebay tätig, was allerdings sehr anstrengende war – die ganze Verpackerei war halt nicht mein Ding. Also habe ich mich auf die Suche nach dem perfekten Produkt begeben und bin auf Informationsprodukte gestossen. Seitdem habe ich meinen gesamten Fokus auf dieses Themengebiet gelegt. Das war im Jahre 2003. Parallel habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, in der ich sehr schön sehen konnte, wie moderne Sklaverei funktioniert.
Wie lange verdienen Sie schon Ihr Geld im Internet?
Ungefähr seit 2003. Ich habe mein erstes Geld im Internet parallel zu meiner Ausbildung verdient. Zu diesem Zeitpunkt habe ich auch begonnen, verschiedene Ratgeberebooks in verschiedenen Nischen anzubieten.
Was mögen Sie an Ihrem Job am meisten?
Was mir persönlich heilig ist, ist das Ausschlafen, denn Schlaf ist das wichtigste für mich überhaupt. Wenn ich also um 3.00 Uhr nachts ins Bett gehe und am nächsten Morgen um 11.00 Uhr aufstehe, habe ich damit überhaupt gar kein Problem. Ganz im Gegenteil – ich geniesse diese absolute Freiheit, den Tag zu beginnen, wann ich Lust habe. Das ist das schönste an meinem Job, wenn man es überhaupt einen Job nennen will.
Haben Sie Vorbilder?
2001/2002 habe ich mich intensiv mit der Thematik des NLPs beschäftigt und vor allen Dingen mit einer Methode, die man Modeling nennt. Kurz gesagt geht es darum, das Rad nicht neu zu erfinden, sondern erfolgserprobte Modelle (wenn man es so will von "Vorbildern") für sein eigenes Geschäft oder sein privates Leben zu nutzen. Auf der Suchen nach vielen erfolgserprobten Modellen, vor allem Geschäftskonzepten, habe ich natürlich sehr viele Menschen getroffen und von diesen gelernt, die auf meinem Weg eine sehr entscheidende Rolle gespielt haben. Wenn Sie Namen hören möchten, wären das zum Beispiel Anthony Robbins, Brian Tracy.
Hatten Sie am Anfang ein eigenes Produkt? Falls ja, welches und warum gerade dieses Produkt?
Nein, am Anfang habe ich mir die Rechte für einige digitale Produkte durch Verhandeln mit den Autoren erkauft und diese dann angeboten. Nachdem ich einige Erfahrungen mit dem Marketing gemacht habe, habe ich mich an die Erstellung meiner eigenen Produkte gesetzt. Das war 2003.
Mit wie viel Geld ca. haben Sie Ihr Erfolgsprojekt gestartet?
Damals hatte ich 400 EUR lächerliches Ausbildungsgehalt und eine Kreditkarte mit 1.100 EUR Kreditrahmen. Das ist alles, womit ich begonnen habe.
Wie lange dauerte es, bis sich die ersten Erfolge zeigten (konstantes Einkommen von mindestens 1000,00 Euro im Monat)?
Während meiner Ausbildung habe ich Tag und Nacht an meinem Internetgeschäft gearbeitet. Ich habe auf Partys verzichtet und mich wirklich nur dem Geschäft hingegeben. Deswegen habe ich nach ca. 7 Monaten ein regelmässiges Einkommen von über 1.000 EUR im Monat erzielt und seit diesem Zeitpunkt auch nie wieder weniger.
Haben Sie mit einer eigenen Website begonnen? Falls "ja" Haben Sie Ihre Website selbst gestaltet?
Ja, ich habe immer meine eigenen Websites gemacht und ich habe diese Webseiten auch selber erstellt. Jedoch, falls Sie mich kennen, achte ich darauf, mich nicht zu sehr durch tolle Grafiken und tolles Design zu profilieren, sondern eher meine Verkaufsseiten und meine Blogs simple zu gestalten. Mir ist es wichtiger, dass meine Nachricht rüber kommt, anstatt dass ich mit meinem Design die Menschen verwirre oder versuche zu beeindrucken. Das einfache Platzieren einer Tabelle in einer leeren html-Seite, das Einfügen des Textes und das Hochladen haben mir wenig Zeit weggenommen.
Was waren die grössten Startschwierigkeiten und wie haben Sie die gemeistert?
Nun, die grösste Startschwierigkeit, die jeder Internetmarketer hat, ist Zeit. Und wenn Sie Ihr Internetunternehmen beginnen, sind Sie meistens alleine. Das heisst also, Sie können nur so schnell wachsen, wie Sie arbeiten. Dessen war ich mir am Anfang nicht voll bewusst.
Mit wie viel Arbeitsstunden haben Sie – vielleicht nebenberuflich – begonnen und wie viele Stunden arbeiten Sie heute?
Damals habe ich neben meiner Ausbildung täglich ca. 3 Stunden produktiv gearbeitet. Dazu kommen dann noch ungefähr 2 Stunden, in denen ich durchs Internet gesurft bin und weniger produktive Tätigkeiten verfolgt habe. Heute arbeite ich in der Regel eine halbe Stunde am Tag. Wenn ich Lust habe, mehr zu arbeiten, kann ich auch ohne Ausnahme 15 Stunden am Tag arbeiten, vor allen Dingen dann, wenn es um neue Produkte geht.
Was war Ihr grösster Anfängerfehler?
Mein grösster Anfängerfehler war das Ignorieren der Tatsache, dass es sehr unklug ist, alle anfallenden Arbeiten alleine zu erledigen. "Do it your self", Sie kennen sicher diesen Spruch. Das ist ein Spruch, der aber sehr grossen Schaden anrichten kann, wenn Sie ein grosses Internetunternehmen aufbauen wollen. Damals dachte ich auch, ich tue lieber alles selber, warum sollte ich jemanden zahlen, wenn ich es selber machen kann. Das war ein grosser Fehler, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat. Deswegen würde ich jedem den Tipp geben, sobald man die ersten 100 EUR verdient, 5 x 10 EUR einer dritten Person zu zahlen, damit diese Arbeiten wie zum Beispiel Websitetechnik oder Kundensupport übernimmt. Es ist sehr wichtig für das Wachstum und letztendlich für den Umsatz Ihres Internetunternehmens, dass Sie so früh wie möglich mit dem Outsourcen von nicht profitablen Tätigkeiten (Routinetätigkeiten) beginnen. Ich kann das nicht genug betonen!
Wie sieht heute ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Nun, ich sehe mein Leben nicht als Arbeit, sondern ich sehe es als etwas, was ich aus Leidenschaft und Lust mache. Deswegen sind meine Arbeitstage, wenn man es so nennen will, nicht typisch, sondern Sie variieren sehr stark. Ich bin ein grosser Fan von dem Gedanken, dass erfolgreiche Internetunternehmer gute Sprinter sind. Das heisst, sie arbeiten für einen kurzen Zeitraum sehr sehr hart und dann regenerieren sie sich wieder, schalten runter, arbeiten sehr sehr wenig und geben dann wieder Gas. Während all die Internetunternehmer, die ständig vorm PC sitzen, ihre Zeit mit wertlosen Dingen vertrödeln, keine Klarheit in der Birne haben und somit wesentlich langsamer vorankommen als die Sprinter, die sich regelmässig regenerieren und sich genau überlegen, wo sie stehen und wohin sie wollen.
Warum denken Sie, sind Sie so erfolgreich?
Grundsätzlich werden Sie an erfolgreichen Menschen die Charaktereigenschaft entdecken, dass sie sich irgendwie anders verhalten als die Masse der Menschen. Aus der Perspektive eines normalen Massenbürgers erscheinen diese erfolgreichen Menschen immer etwas sonderbar. Und ein solcher sonderbarer Mensch war ich schon in der Schule. Während sich zum Beispiel meine Klassenkameraden in den Pausen auf dem Schulflur gegen die Schienbeine getreten haben oder sonstigen Quatsch gemacht haben, sass ich an der Heizung und habe ein gutes Buch gelesen. Damals hat man vielleicht gesagt, ich wäre ein Aussenseiter, aber das war mir völlig egal, denn ich wusste ganz genau, wie falsch diese Menschen liegen. Ich habe einfach meiner Intuition getraut. Einer meiner Inspiratoren war ein Börsenguru namens Kostolany und er sagte immer, tu das Gegenteil dessen, was die Masse tut und du wirst sehr erfolgreich sein. Und dieser Spruch ist,so simple er klingen mag, fast immer mit verblüffend guten Ergebnissen anwendbar. Wenn Sie genau hinschauen werden Sie feststellen, dass alle Unternehmer, die wirklich erfolgreich sind, meistens das Gegenteil tun, was die Unternehmer tun, die nicht erfolgreich sind. Dazu müssen Sie allerdings genau hingucken und auf die Details schauen. Ich würde sagen, das ist eine meiner Stärken, nämlich dass ich versuche, immer das Gegenteil zu tun, was die Masse in einem bestimmten Bereich tut. Beispiel: Wenn alle meine Konkurrenten in jeder Email versuchen, etwas zu verkaufen, schlage ich die gegenteilige Strategie ein, indem ich jede Menge kostenloses Zeug raussende, das wirklich gut ist, damit Vertrauen aufbaue und wenn ich mal etwas zu verkaufen habe, sehr sehr grosse Verkaufszahlen damit erreichen kann. Ein zweiter Grund warum ich so erfolgreich bin ist das so genannte Modeling. Das heisst, ich versuche das Rad nicht neu zu erfinden, sondern ich versuche, mir Mentoren zu besorgen. Ich versuche, mir Geschäftsmodelle zu besorgen, die erfolgserprobt sind und passe diese dann für meine Zwecke, für meine Nischen an. Der dritte Erfolgsfaktor ist der regelmässige Einsatz und die Verpflichtung sein Ziel zu erreichen – komme was wolle. Über eines muss man sich im Klaren sein. Ein Internetgeschäft aufzubauen ist genauso hart, wie ein normales Geschäft offline aufzubauen. Sie müssen den Preis in Form von Arbeitseinsatz zahlen. All diejenigen, die nicht bereit sind, diesen Preis zu bezahlen, was in der Regel um die 1000 Stunden sind, werden langfristig keinen Erfolg haben. Ich war bereit, diese 1000 Stunden schon sehr früh während meiner Ausbildungszeit nebenbei zu investieren und es war bis heute eine meiner besten Zeitinvestitionen überhaupt. Deswegen denken Sie daran, wenn Sie erfolgreich sein wollen, müssen Sie Arbeitseinsatz zeigen und Sie müssen den Willen zum Durchhalten mitbringen, denn sonst werden Sie nicht Ihr Ziel erreichen.
Wo wollen Sie jobmässig hin? Gibt es ein Traumziel?
Nun, viele Internetunternehmer beginnen aus finanziellen Gründen ihre Tätigkeit. Das Finanzielle ist jedoch über die Jahre bei mir in den Hintergrund getreten, weil ich all das haben und kaufen konnte, was ich mir gewünscht habe. Und ich kann aus eigener Erfahrung berichten, 3 Tage am Strand zu liegen und Cocktails zu trinken macht keinen Spass. Warum? Ganz einfach, weil es kaum Menschen gibt, die genau das gleiche tun können. Vielleicht kennen Sie den Spruch: An der Spitze ist es einsam. Nachdem ich also an diesem Punkt angekommen war, an dem ich mir sagte, ok ich kann mir alles kaufen, was ich will und es macht mich trotzdem nicht glücklich, habe ich mir natürlich einige Fragen gestellt. Fragen wie zum Beispiel, warum sollte ich weitermachen? Warum sollte ich versuchen, noch ein paar hunderttausend Euro mehr zu verdienen? Diese Frage habe ich relativ schnell beantwortet. Für mich gab es keinen weiteren Grund, das grosse Geld zu verdienen. Also habe ich einen Gang zurück geschaltet und mich der Vision hingegeben, möglichst viel Wert für andere Menschen zu schaffen, indem ich mehr kostenlose Ratschläge verbreite. Zu diesem Zeitpunkt trat also das reine Geldverdienen in den Hintergrund. Stattdessen verfolgte ich die Vision, diese Welt wirklich ein bisschen besser zu machen, ohne ständig dafür etwas zu berechnen. Eine wichtige Frage, die sich jeder Internetmarketer beantworten sollte ist, WANN habe ich genug. Brauche ich wirklich 10.000 EUR pro Monat oder reichen nicht auch 3.000 EUR für ein völlig zufriedenes und glückliches Leben. Die zweite Frage, die sich jeder Internetmarketer beantworten sollte ist, was ist meine Vision neben dem Geldverdienen als Zweck für mein eigenes Internetgeschäft? Was möchte ich neben dem Geldverdienen durch meine Arbeit in meinem Geschäft erreichen? Wer sich diese zwei Fragen beantwortet, wird einen sehr klaren Weg vor sich sehen, wohin die Reise geht. Oft bekommen wir von vielen Internetdoktoren eingetrichtert, wir müssten irgendwelche Millionen verdienen und es wäre alles ganz einfach. Aber das ist Quatsch! Sondern wir sollten uns darauf konzentrieren, was wir persönlich als unser Ziel definieren und wann wir uns damit zufrieden geben. Ich kenne keinen Millionär, den eine zusätzliche Million noch glücklicher macht. Also denken Sie darüber nach!
Nur eine private Frage: Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?
Kurz und knackig: Snowboarden, Surfen, Lesen, Beschäftigung mit spirituellem Wachstum, Ufo-Forschung und jede Menge Wellness in Saunen und Thermen.
… zum Thema "Ihre allgemeinen Ratschläge für Anfänger":
Was muss ich mitbringen um ein erfolgreicher Internet Marketer zu werden?
Gehen wir es Schritt für Schritt durch. Erstens, legen Sie ein Einkommensziel pro Monat fest, was Sie mindestens erreichen wollen, damit Sie glücklich und frei leben können. Zweitens, definieren Sie einen weiteren Zweck Ihres Geschäfts NEBEN dem Geldverdienen, der Sie stark motiviert, Erfolg mit Ihrem Geschäft zu haben. Drittens, schauen Sie sich nach verschiedenen Geschäftsmodellen um. Vergleichen Sie verschiedene Geschäftsmodelle und erstellen Sie eine pro- und contra Liste. Entscheiden Sie sich anhand Ihrer pro- und contra Liste und Ihrem Bauchgefühl für ein Geschäftsmodell. Viertens, halten Sie Ausschau nach jemandem, der dieses Geschäftsmodell beherrscht und darin ein wahrer Meister ist. Sie wollen das Rad nicht neu erfinden. Sie geben lieber Geld für einen kleinen Ratgeber, einer seriösen Person aus, um zu lernen, wie man dieses Geschäftsmodell erfolgreich in der Praxis umsetzt. Ich kann Ihnen garantieren, das ist der schnellste Weg zum Erfolg, indem Sie gerade das Rad nicht neu erfinden, sondern so genanntes Modeling betreiben.
Ist es Ihrer Meinung nach wichtig, selbst (Internet-)technisch versiert zu sein? Wenn ja, was ist am Wichtigsten und wo kann man das am besten erlernen?
Meiner Meinung nach müssen Sie nur im Groben wissen, wie die Sache funktioniert und wie viel es kostet, eine solche Arbeit zu verrichten. Sobald Sie Ihr erstes Geld verdienen, sollten Sie diese technischen Arbeiten und Ihren Kundensupport sofort an eine dritte Person abgeben. Diese dritte Person kostet in der Regel zwischen 8,00 und 15,00 EUR auf freiberuflicher Basis. Wer sich nicht früh in technischer Hinsicht Hilfe holt, verliert jede Menge Zeit, Geld und Nerven. Wenn Sie glauben, Sie können alles besser, obwohl Sie gar keine Ahnung haben, dann tun Sie das. Ich bin allerdings der Meinung, dass ich es nicht besser kann als andere und deswegen bin ich bereit, ihnen Geld zu geben, damit diese es für mich erledigen. Somit haben alle, die beteiligt sind, eine Win-win-Situation.
Ist es sinnvoll, mehrere Dinge gleichzeitig anzufangen oder sich mit aller Kraft auf ein Thema/Projekt zu konzentrieren?
Ein grosser Anfängerfehler ist es, sich in verschiedene Geschäftsmodelle gleichzeitig zu verzetteln. Ein Team, ein Projekt, volle Kraft voraus – das ist mein Motto!
Ist es besser alles immer selbst zu machen oder besser frühzeitig outsourcen?
Diese Frage habe ich ja wohl beantwortet.
Welchen Fehler sollte man unbedingt vermeiden als Anfänger?
Man sollte die vier Schritte, die ich oben genannt habe, nicht umkehren, denn dann macht man die grössten Fehler, die man als Anfänger machen kann.
… zum Thema "Konkrete Profi-Tipps für Anfänger":
Wie kann man am schnellsten Passives Einkommen aufbauen?
Passives Einkommen gibt es nicht wirklich. Sie müssen, um passives Einkommen zu erzeugen, auch aktiv etwas tun. Das heisst also, total passives Einkommen gibt es nur in sehr sehr seltenen Fällen. Meiner Meinung nach ist es am schlauesten, im Gegenzug für die Emailadresse etwas Wertvolles anzubieten und Vertrauen mit den eigenen Lesern über einen Newsletter aufzubauen, indem man wirklich guten Inhalt heraussendet und wirklichen Mehrwert bietet. Ich tue das seit Jahren in meinem Infomarketer-Newsletter, den Sie auf http://www.infomarketer.de finden. Wenn Sie eine grosse Emailliste aufgebaut haben, ist das sozusagen ein passives Einkommen, denn wenn Sie eine Promotion machen, wann immer Sie wollen, verdienen Sie Geld. Es ist sozusagen Geldverdienen auf Knopfdruck. Natürlich muss man dabei die Regeln beachten und vor allem muss man ein starkes Vertrauen mit seinen Lesern aufbauen, weil sonst nützt einem die gesamte Strategie rein gar nichts.
Am Anfang hat man nicht so viel Geld für Werbung. Bitte geben Sie der Hartz5-Gemeinde Tipps für kostenlose Internetwerbung.
Ich habe zwei Lieblingsmethoden für kostenlose Werbung. Das erste ist das Posten von wertvollen Beiträgen in Internetforen und das gleichzeitige Platzieren eines Links zu der so genannten Optin-Seite, wo sich der Interessent in Ihre Newsletterliste eintragen kann. Die zweite Strategie ist das Erstellen von nützlichen Youtube-Videos und einem anschliessenden Hinweis auf die so genannte Optin-Seite, um Interessenten auf Ihren Verteiler zu bekommen und dann mit ihm Vertrauen aufzubauen. In beiden Fällen ist es extrem wichtig, dass Sie wirklichen Wert liefern und nicht als offensichtlicher Werber daherkommen. Deswegen geben Sie sich in Ihren Forenposts und in Ihren Youtube-Videos wirkliche Mühe, Mehrwert zu liefern. Nur dann werden Sie Newsletterabonnenten bekommen und somit die Chance haben, mit diesen Menschen Vertrauen aufzubauen, damit diese dann bei Ihnen etwas kaufen.
Welche kostenpflichtigen Marketingmassnahmen würden Sie Anfängern sonst empfehlen? Was funktioniert immer?
Ich bin ein grosser Fan von Bannerwerbung über Google-Adwords. Die Bannerklicks sind günstig, die Qualität der Newsletterabonnenten mittelmässig, aber durchaus zufriedenstellend, um damit eine kaufkräftige Leserschaft aufzubauen.
Könnten Sie der Hartz5-Gemeinde einen Geheimtipp zur Optimierung einer Google-AdWords® Anzeigen-Kampagne verraten?
Erstens, Sie müssen die Splitttestfunktion nutzen, um zu sehen, welche Anzeige am meisten geklickt wird und am meisten verkauft. Zweitens, versuchen Sie für jeden Suchbegriff eine individuelle Anzeige zu schalten. Anzeigen, die auf eine Masse von Keywords mit dem gleichen Text geschaltet sind, sind nachweislich weniger effektiv und vermindern den Gewinn.
Welche Bezahlarten dürfen auf einer Verkaufs-Website auf keinen Fall fehlen?
Sie müssen folgende Zahlungsarten anbieten: Lastschrift, Kreditkarte und Paypal. Wenn Sie auf Handarbeit stehen, können Sie die normale Überweisung noch hinzufügen. Ich würde mich jedoch auf die genannten drei konzentrieren, die relativ einfach zu installieren sind. Ich nutze dazu schwerpunktmässig das Angebot der Firma micropayment.de und natürlich Paypal.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben für Beantwortung der vielen Fragen! Als Dank für Ihre Mitwirkung, erlaubt Ihnen die Hartz5-Gemeinde jetzt Werbung für Ihr eigenes Projekt zu machen. Los geht’s. Stellen Sie uns Ihr Projekt oder Produkt vor:
Ich hoffe, dieses Interview war nützlich für Sie. Meinen kostenlosen Newsletter zum Thema Produktivität, Produkterstellung, Management, Timemanagement finden Sie hier:
www.walladoo-limited.com/mehr-verdienen-weniger-arbeiten-newsletter.html
Wenn Sie die Übersicht meiner Marketingprodukte ansehen wollen, finden Sie diese hier:
www.ebookschreiben.de/es-produkte
Hier finden Sie meinen neuen gemeinnützigen Newsletter, der die Manipulationen der Regierungen aufdeckt:
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Ich wünsche Ihnen alles Gute. Denken Sie daran, konzentrieren Sie sich darauf, die Probleme Ihrer Websitebesucher und Ihrer Leser zu lösen. Wenn Sie Ihren Fokus wirklich dort haben, werden sich Ihre finanziellen Probleme, die Sie vielleicht haben, sehr schnell in Luft auflösen.
Alles Gute,
Euer Christoph
Was habe ich aus diesem Interview gelernt? Richtig, das was ich immer befürchtet hatte: Geld macht auch nicht glücklich. Aber man kann immerhin ausschlafen. Das ist ja auch schon mal etwas …
Ich möchte mich bei Christoph für dieses ehrliche Interview bedanken und wünsche ihm bei seiner weiteren Entwicklung alles Gute! Ach ja, Christoph, wenn Du mal wieder ein paar Tage keinen hast, der mit Dir Cocktails am Strand trinkt, dann kannst Du Dich gerne bei mir melden …
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Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis Sonntag. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!
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