
Dieses ist ein reiner Textbeitrag! Es ist KEIN Video abspielbar!
Du willst Geld im Internet verdienen und in Saus und Braus leben? Dann lerne von Kalle, der 20.000,00 Euro pro Monat verdient:

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Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!
Leute, hier die Alptraum-Story von Kalle. Beruf: Internet-Marketer!
Nach einem sonnigen Tag ist er wieder schwer aktiv im Nachtleben von Santo Domingo (Dominikanische Republik/Karibik). Die Rede ist von Karl-Heinz G. (47 J.) aus Wanne-Eickel. "Kalle" lässt mal wieder die karibischen Puppen tanzen. Wie immer: Gut gelaunt und braungebrannt im Hawaii-Hemd.
Fast jedes Wochenende besucht er das "Schoko", eine dominikanische Luxus-Tanzbar. Natürlich wegen der heissen Karibik-Perlen und den coolen Cocktails. Kalle kann sich das leisten – ganz einfach deshalb, weil Kalle seine Kohle im Internet verdient. Er ist Internet-Marketer!
Ein Leben ins Saus und Braus
Der Kalle ist clever wie ein Fuchs – sagt man jedenfalls. Denn: Er verdient sein Lebensunterhalt mit digitalen Produkten total easy im Internet. Und deshalb lebt er ja auch in der karibischen Sonne. Und zwar in Saus und Braus – steuerfrei versteht sich!
Und damit es auch jeder mitkriegt, wie schlau, erfolgreich und vor allem wie überaus wohlhabend Kalle ist, teilt Kalle seinen Reichtum auch allen mit: "Ich verdiene 20.000,00 Euro pro Monat, besitze eine Nobelvilla am Meer und ich fahre drei Sportwagen" prallt er nur zu gern!
Die Geldmaschine für sein Schlemmerleben
Natürlich ist Kalle überall ein gern gesehener Gast. Nicht nur bei den Mädels in der Schoko-Bar. Nein, auch bei den Einheimischen und den Deutschen auf der Insel. Kalle kommt immer als Freund. Er nimmt niemand die Arbeit weg. Und ganz wichtig: Kalle hat immer Geld und zahlt gut! Kalle führt ein Leben wie im Schlaraffenland. Beneidenswert. Und das alles hat er dem Internet-Business zu verdanken – und seiner kleinen Zauberkiste, seinem Laptop! Mehr benötigt er nämlich nicht für dieses sexy Luxusleben unter Palmen, wie er es stets betont.
Mit seinem Notebook unterm Arm – seiner "Geldmaschine", wie es immer nennt – hat er alles was er braucht, um sein lustvolles Schlemmerleben zu finanzieren.
Manche Unternehmer benötigen eine riesige Fabrikhalle mit aufwendigen Arbeitsgeräten, teuren Maschinen und reichlich Personal. Darüber kann Kalle nur lachen. Er hat alles, was er benötigt in seinem Laptop. Da ist alles drin, wie z.B. alle seine digitalen Verkaufs-Produkte, sein E-Mail-Programm, sämtliche Zugangsdaten z.B. für seine Verkaufs-Webseiten (Hosting-/Serverdaten), seine Bankdaten, Bezahlsysteme und seine E-Mail-Datenbank. Wie praktisch. Ja, der Kalle ist schon pfiffig. Wer möchte nicht so leben wie Kalle. Traumhaft!
Vom Traum zum Alptraum
Am 28. Februar 2011 platzte dieser Traum jedoch schlagartig. Kalle erlebte das, was man in Internet-Marketer-Kreisen als "WORST CASE" bezeichnet. Die Rede ist von der schlimmsten Katastrophe, die einem als Internet-Marketer passieren kann:
T o t a l e r D a t e n v e r l u s t !!!
Der Alptraum eines jeden Internet-Markters überrollte Kalle über Nacht. Während Kalle es im Schoko mal wieder so richtig krachen liess, bedienten sich Einbrecher in seiner Pracht-Villa. Sie räumten seine Bude komplett aus. Und das Schlimmste: Sie klauten auch seinen Laptop.
Nun war seine Geldmaschine weg. Alle Daten, die ihm monatlich 20.000,00 Euro aufs Bankkonto spülten, waren von heute auf morgen verschwunden. Besonders schmerzlich: Auch seine digitalen Produkte wie Verkaufs-Ebooks, Software-Programme sowie wichtige Aufzeichnungen für sein neues Geldprojekt waren futsch! Ebenso seine Kundendaten und haufenweise Zugangsdaten vom Server, der E-Mail-Liste und, und, und – alles verschwunden.
Kurzum: Kalle war ruiniert! 5 Jahre Internet-Business in einer Nacht zerstört. Von 20.000,00 Euro pro Monat auf 0,00 Euro pro Monat gnadenlos abgestürzt! Kalles verhängnisvoller Fehler: Er hatte keine Datensicherung!
Was kann die Hartz5-Gemeinde aus Kalles Schicksal lernen?
Ja, der Kalle, der tut mir leid. Aber wie gut, dass man aus Fehltritten anderer Leute lernen kann. Und was lernen wir von Kalle?
Genau! Wir sollten Geld im Internet verdienen und die Puppen tanzen lassen, aber richtig!!! Nur vorher sichern wir noch eben unsere Daten. Wenn Du wie Kalle Geld im Internet verdienst, MUSST Du Deine Daten mindestens einmal, besser sogar mehrmals sichern! Wenn Du das verschlampst, dann setzt Du Deine Existenz als Internet-Marketer leichtfertig aufs Spiel.
He he, bei den Mädels machst Du es doch auch so. Haut die eine ab, hast Du noch ne andere in der Hinterhand, stimmt’s? Da sorgst Du doch auch immer vor und hast Ersatz. Siehst Du! Und genauso musst Du das auch mit Deinen Daten machen. Sonst kann es Dir wie Kalle ergehen. Dann hast Du wirklich ganz schnell ausgetanzt! Auch mit den Mädels könnte es dann knapp werden …
Und was ich noch sagen wollte: Es müssen ja auch nicht immer Einbrecher sein, die für Datenverlust sorgen. Es gibt viele andere Möglichkeiten, wie Daten abhanden kommen können, wie z.B. Feuer, Hochwasser oder sonstige Ereignisse, die zu Festplattendefekten und Datenverlust führen können!
Wie Du Deine Daten sichern kannst
Ein Fabrikbesitzer hat ein teures Versicherungs-Unternehmen, die ihm seine Maschinen im Schadensfall bezahlt. So kann er sich damit eine neue Fabrik aufbauen.
Wir Internet-Marketer haben es da einfacher und vor allem preiswerter: Die beste Versicherung für einen Internet-Marketer ist die Prävention, indem regelmässig alle wichtigen Daten kopiert und gesichert werden. Hier jetzt mal ein paar Vorsorge-Tipps zum Thema "Datensicherung", mit der Bitte diese Ratschläge per Kommentar sinnvoll zu ergänzen.
Datensicherung auf einer externen Festplatte
Am einfachsten sicherst Du Deine Daten per Hand auf einer externen Festplatte. Du kopierst also einfach alle Deine wichtigen Sachen von Deinen PC auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick (am besten in einen Ordner mit dem Namen "Backup").
Das funktioniert einwandfrei, ist aber nervig und etwas umständlich. Denn Du kopierst ja jedesmal alle (!) Daten neu auf Deine externe Festplatte. Das ist blöd, da Du nicht bei jedem Speichervorgang die Daten einzeln vergleichen und schauen kannst, was Du bereits zuvor gesichert hattest. Ok, es gibt Programme die Daten abgleichen (synchronisieren), aber trotzdem bleibt es umständlich und zeitaufwendig!
Datensicherungsprogramme nehmen Dir die Arbeit ab
Noch cleverer machst Du sowas mit einem speziellen Programm, das Dir die ganze manuelle Arbeit abnimmt. Gute Erfahrungen hab ich mit dem kostenlosen Programm Backup Service Home gemacht.
Du installierst dieses Programm einfach auf Deinem PC und richtest es einmal ein. Wenn Du fertig bist, macht das Programm ein vollständiges Backup Deiner ausgewählten Ordner. Und danach arbeitet das Programm automatisch. Es sichert die Daten auf Deiner externen Festplatte.
Dabei vergleicht es, was schon gesichert wurde und speichert so nur noch geänderte und neue Daten. Ausserdem legt es Versionen Deiner geänderten Dateien an, so dass Du auch noch nach Wochen Änderungen rückgängig machen kannst. Hier noch das Handbuch zum Programm.
Alternativen zu diesem Programm gibt es natürlich auch! Zum Beispiel: Cobian Backup oder Acronis® True Image™.
Mit so einem Programm musst Du also nur noch daran denken, dass Du regelmässig Deine externe Festplatte anstöpselst und das Backup abwartest. Denn was bringt es Dir, wenn Deine externe Festplatte ständig am PC angeschlossen ist und diese gleich mit geklaut wird? Andererseits, wer denkt schon regelmässig daran, die Festplatte auch wirklich an den PC zum Backup anzustecken? Tja, und da liegt meistens der Hase im Pfeffer begraben.
Vollautomatische Datensicherung (auch via Wireless)
Aber auch dafür gibt es eine Lösung, damit Du als vergesslicher Internet Marketer auf der sicheren Seite bist. Mein Neffe Steffen meint, Du kannst Deine Daten über ein (Wireless-) Netzwerk bei Dir daheim sichern. Vollkommen automatisch und ohne anstöpseln einer externen Festplatte.
Ok, man braucht einen (Wireless-) Router dafür und eine spezielle Netzwerk-Festplatte ("NAS" in Fachchinesisch). Beides nicht ganz billig, aber dafür ist die Einrichtung auch schön kompliziert.
Für die Datensicherung an sich, kannst Du bei dieser Lösung die gleichen Programme wie bei der externen Festplatte nutzen (siehe oben).
Einfacher und günstiger geht die vollautomatische Datensicherung mittels Online-Backup.
Datensicherung auf einem Online-Speicher
Ein Online-Backup Deiner Daten funktioniert vom Prinzip her genauso, wie die Sicherung auf einer externen Festplatte. Nur das Deine Daten nicht bei Dir daheim sondern auf einem Speicherplatz ganz woanders liegen. Nämlich im Internet! Allerdings mit Passwort geschützt und nur für Dich einsehbar.
Das hat Vorteile, denn das Backup läuft damit wirklich vollautomatisch und immer. Also auch, wenn Du auf Reisen bist. Du brauchst lediglich eine Verbindung ins Internet und schon werden Deine Daten automatisch im Hintergrund aktualisiert. Du kannst auch von überall mit Deinem Passwort auf Deine Daten zugreifen. Also selbst wenn bei Dir alles gestohlen wird, oder ein Brand alles vernichtet, hast Du immer noch Deine wichtigen Daten.
Allerdings fühlt sich nicht jeder wohl dabei, seine privaten (und wichtigen) Daten aus der Hand zu geben. Dazu ist aber anzumerken: Deine Daten können vor dem Backup bereits auf dem eigenen PC verschlüsselt werden (Vorsicht, nicht bei allen Anbietern). Ausserdem kostet so ein Online-Backup-System in der Regel monatlich etwas.
Weiterer Nachteil: Das Backup kann gerade beim ersten Mal sehr lange dauern, denn der Upload ins Internet ist meisten nicht so schnell wie der Download (bei DSL in der Regel zwischen 128 KBit/s bis zu 1024 KBit/s.). Und wenn Du jetzt ein Backup von 100 Gigabyte oder mehr machen musst, kann das einige Wochen dauern.
Meine Daten sind mir aber eine Menge wert. Und deswegen bin ich gerne bereit 3,50 Euro im Monat für eine funktionierende Backup-Lösung zu bezahlen. Da lass ich halt mal ne Puppe weniger tanzen, na und? Bevor es mir noch so ergeht wie Kalle…
Seit etwa 8 Monaten setze ich dafür auf den Online-Dienst Crashplan (englisch, unbegrenzter Speicherplatz, 3,50 Euro/Monat).
Die Einrichtung ist sehr einfach. Installieren, Ordner auswählen und fertig. Das erste Backup dauert je nach Internetgeschwindigkeit etwas länger (bei mir hat es 2 Wochen gedauert), danach werden nur noch die geänderten und neuen Daten gesichert. Auch hier werden Versionen der Daten angelegt.
Hier noch alternative Online-Backup/Speicher-Anbieter: Dropbox, Mozy und SafeSync.
Ok, jetzt hast Du also Deine Daten gesichert – aber wie schaut’s mit Deinen Zugangsdaten und Passwörtern aus? Denn Sie sind ja der Schlüssel zu Deinen Datensicherungskopien!
Sicherung Deiner Zugangsdaten und Passwörter
Kennst Du das, alle Deine wichtigen Passwörter auf einem Zettel geschrieben und an den Bildschirm geheftet? Oder einfach gleich den Namen der Freundin als Passwort für alle Online-Zugänge verwendet?
Das ist nicht nur unsicher, sondern auch fatal, wenn der Zettel verloren geht oder gleich mit Deinem Notebook zusammen gestohlen wird.
Damit genau das nicht passiert, gibt es für uns Internet-Arbeiter so genannte Passwort-Speicher-Programme, die Dir das Leben viel einfacher machen können. Da gibst Du einfach alle Deine Passwörter einmal ein und sicherst das Programm selbst mit einem Master-Passwort (bitte möglichst ein sicheres Wort, das Du niemals vergisst/verlierst!). Danach stehen Dir Deine Zugangsdaten nach Eingabe Deines Master-Passworts auf Knopfdruck zur Verfügung.
Und damit Dir die Daten in diesem Passwort-Speicher-Programm nicht verloren gehen, sicherst Du das Programm genauso per Backup, wie oben beschrieben oder nutzt gleich die eingebaute Online-Synchronisierung. Bei der eingebauten Online-Synchronisierung hast Du den Vorteil direkt mit Deinem Master-Passwort von überall auf Deine Zugangsdaten zugreifen zu können.
Diese drei Programme kann ich Dir empfehlen:
KeePass (kostenlos, keine Online-Synchronisierung)
LastPass (kostenlos, nur mit Online-Synchronisierung)
Roboform (kostenpflichtig, Online-Synchronisierung kostet extra)
Als Bonbon kannst Du von allen drei Programmen eine portable Version samt Deiner Zugangsdaten und Passwörter auf einem USB-Speicher-Stick mitnehmen. So hast Du auch ohne Internet Deine Passwörter unterwegs immer sicher dabei.
Ich hoffe, Du vernachlässigst dieses Thema nicht!? Und was ich noch Fragen wollte: Ist es Dir auch schon einmal so ergangen wie Kalle? Dann schreibe bitte auch ins Kommentarfeld!
Toll wäre es auch, wenn Du der Hartz5-Gemeinde noch andere/bessere Programme vorschlagen könntest.
Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis demnächst. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!
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Kategorien: Know-How Technik
Schlagwörter: Backup - Datensicherung - Datenverlust - Für Anfänger - Profitipps - Technisches

