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Du willst Geld im Internet verdienen und in Saus und Braus leben? Dann lerne von Kalle, der 20.000,00 Euro pro Monat verdient:

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Tachchen liebe Gemeinde, Hermann hier!

Leute, hier die Alptraum-Story von Kalle. Beruf: Internet-Marketer!

Nach einem sonnigen Tag ist er wieder schwer aktiv im Nachtleben von Santo Domingo (Dominikanische Republik/Karibik). Die Rede ist von Karl-Heinz G. (47 J.) aus Wanne-Eickel. "Kalle" lässt mal wieder die karibischen Puppen tanzen. Wie immer: Gut gelaunt und braungebrannt im Hawaii-Hemd.

Fast jedes Wochenende besucht er das "Schoko", eine dominikanische Luxus-Tanzbar. Natürlich wegen der heissen Karibik-Perlen und den coolen Cocktails. Kalle kann sich das leisten – ganz einfach deshalb, weil Kalle seine Kohle im Internet verdient. Er ist Internet-Marketer!

Ein Leben ins Saus und Braus
Der Kalle ist clever wie ein Fuchs – sagt man jedenfalls. Denn: Er verdient sein Lebensunterhalt mit digitalen Produkten total easy im Internet. Und deshalb lebt er ja auch in der karibischen Sonne. Und zwar in Saus und Braus – steuerfrei versteht sich!

Und damit es auch jeder mitkriegt, wie schlau, erfolgreich und vor allem wie überaus wohlhabend Kalle ist, teilt Kalle seinen Reichtum auch allen mit: "Ich verdiene 20.000,00 Euro pro Monat, besitze eine Nobelvilla am Meer und ich fahre drei Sportwagen" prallt er nur zu gern!

Die Geldmaschine für sein Schlemmerleben
Natürlich ist Kalle überall ein gern gesehener Gast. Nicht nur bei den Mädels in der Schoko-Bar. Nein, auch bei den Einheimischen und den Deutschen auf der Insel. Kalle kommt immer als Freund. Er nimmt niemand die Arbeit weg. Und ganz wichtig: Kalle hat immer Geld und zahlt gut! Kalle führt ein Leben wie im Schlaraffenland. Beneidenswert. Und das alles hat er dem Internet-Business zu verdanken – und seiner kleinen Zauberkiste, seinem Laptop! Mehr benötigt er nämlich nicht für dieses sexy Luxusleben unter Palmen, wie er es stets betont.

Mit seinem Notebook unterm Arm – seiner "Geldmaschine", wie es immer nennt – hat er alles was er braucht, um sein lustvolles Schlemmerleben zu finanzieren.

Manche Unternehmer benötigen eine riesige Fabrikhalle mit aufwendigen Arbeitsgeräten, teuren Maschinen und reichlich Personal. Darüber kann Kalle nur lachen. Er hat alles, was er benötigt in seinem Laptop. Da ist alles drin, wie z.B. alle seine digitalen Verkaufs-Produkte, sein E-Mail-Programm, sämtliche Zugangsdaten z.B. für seine Verkaufs-Webseiten (Hosting-/Serverdaten), seine Bankdaten, Bezahlsysteme und seine E-Mail-Datenbank. Wie praktisch. Ja, der Kalle ist schon pfiffig. Wer möchte nicht so leben wie Kalle. Traumhaft!

Vom Traum zum Alptraum
Am 28. Februar 2011 platzte dieser Traum jedoch schlagartig. Kalle erlebte das, was man in Internet-Marketer-Kreisen als "WORST CASE" bezeichnet. Die Rede ist von der schlimmsten Katastrophe, die einem als Internet-Marketer passieren kann:

T o t a l e r  D a t e n v e r l u s t !!!

Der Alptraum eines jeden Internet-Markters überrollte Kalle über Nacht. Während Kalle es im Schoko mal wieder so richtig krachen liess, bedienten sich Einbrecher in seiner Pracht-Villa. Sie räumten seine Bude komplett aus. Und das Schlimmste: Sie klauten auch seinen Laptop.

Nun war seine Geldmaschine weg. Alle Daten, die ihm monatlich 20.000,00 Euro aufs Bankkonto spülten, waren von heute auf morgen verschwunden. Besonders schmerzlich: Auch seine digitalen Produkte wie Verkaufs-Ebooks, Software-Programme sowie wichtige Aufzeichnungen für sein neues Geldprojekt waren futsch! Ebenso seine Kundendaten und haufenweise Zugangsdaten vom Server, der E-Mail-Liste und, und, und – alles verschwunden.

Kurzum: Kalle war ruiniert! 5 Jahre Internet-Business in einer Nacht zerstört. Von 20.000,00 Euro pro Monat auf 0,00 Euro pro Monat gnadenlos abgestürzt! Kalles verhängnisvoller Fehler: Er hatte keine Datensicherung!

Was kann die Hartz5-Gemeinde aus Kalles Schicksal lernen?
Ja, der Kalle, der tut mir leid. Aber wie gut, dass man aus Fehltritten anderer Leute lernen kann. Und was lernen wir von Kalle?

Genau! Wir sollten Geld im Internet verdienen und die Puppen tanzen lassen, aber richtig!!! Nur vorher sichern wir noch eben unsere Daten. Wenn Du wie Kalle Geld im Internet verdienst, MUSST Du Deine Daten mindestens einmal, besser sogar mehrmals sichern! Wenn Du das verschlampst, dann setzt Du Deine Existenz als Internet-Marketer leichtfertig aufs Spiel.

He he, bei den Mädels machst Du es doch auch so. Haut die eine ab, hast Du noch ne andere in der Hinterhand, stimmt’s? Da sorgst Du doch auch immer vor und hast Ersatz. Siehst Du! Und genauso musst Du das auch mit Deinen Daten machen. Sonst kann es Dir wie Kalle ergehen. Dann hast Du wirklich ganz schnell ausgetanzt! Auch mit den Mädels könnte es dann knapp werden …

Und was ich noch sagen wollte: Es müssen ja auch nicht immer Einbrecher sein, die für Datenverlust sorgen. Es gibt viele andere Möglichkeiten, wie Daten abhanden kommen können, wie z.B. Feuer, Hochwasser oder sonstige Ereignisse, die zu Festplattendefekten und Datenverlust führen können!

Wie Du Deine Daten sichern kannst
Ein Fabrikbesitzer hat ein teures Versicherungs-Unternehmen, die ihm seine Maschinen im Schadensfall bezahlt. So kann er sich damit eine neue Fabrik aufbauen.

Wir Internet-Marketer haben es da einfacher und vor allem preiswerter: Die beste Versicherung für einen Internet-Marketer ist die Prävention, indem regelmässig alle wichtigen Daten kopiert und gesichert werden. Hier jetzt mal ein paar Vorsorge-Tipps zum Thema "Datensicherung", mit der Bitte diese Ratschläge per Kommentar sinnvoll zu ergänzen.

Datensicherung auf einer externen Festplatte
Am einfachsten sicherst Du Deine Daten per Hand auf einer externen Festplatte. Du kopierst also einfach alle Deine wichtigen Sachen von Deinen PC auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick (am besten in einen Ordner mit dem Namen "Backup").

Das funktioniert einwandfrei, ist aber nervig und etwas umständlich. Denn Du kopierst ja jedesmal alle (!) Daten neu auf Deine externe Festplatte. Das ist blöd, da Du nicht bei jedem Speichervorgang die Daten einzeln vergleichen und schauen kannst, was Du bereits zuvor gesichert hattest. Ok, es gibt Programme die Daten abgleichen (synchronisieren), aber trotzdem bleibt es umständlich und zeitaufwendig!

Datensicherungsprogramme nehmen Dir die Arbeit ab
Noch cleverer machst Du sowas mit einem speziellen Programm, das Dir die ganze manuelle Arbeit abnimmt. Gute Erfahrungen hab ich mit dem kostenlosen Programm Backup Service Home gemacht.

Du installierst dieses Programm einfach auf Deinem PC und richtest es einmal ein. Wenn Du fertig bist, macht das Programm ein vollständiges Backup Deiner ausgewählten Ordner. Und danach arbeitet das Programm automatisch. Es sichert die Daten auf Deiner externen Festplatte.

Dabei vergleicht es, was schon gesichert wurde und speichert so nur noch geänderte und neue Daten. Ausserdem legt es Versionen Deiner geänderten Dateien an, so dass Du auch noch nach Wochen Änderungen rückgängig machen kannst. Hier noch das Handbuch zum Programm.

Alternativen zu diesem Programm gibt es natürlich auch! Zum Beispiel: Cobian Backup oder Acronis® True Image™.

Mit so einem Programm musst Du also nur noch daran denken, dass Du regelmässig Deine externe Festplatte anstöpselst und das Backup abwartest. Denn was bringt es Dir, wenn Deine externe Festplatte ständig am PC angeschlossen ist und diese gleich mit geklaut wird? Andererseits, wer denkt schon regelmässig daran, die Festplatte auch wirklich an den PC zum Backup anzustecken? Tja, und da liegt meistens der Hase im Pfeffer begraben.

Vollautomatische Datensicherung (auch via Wireless)
Aber auch dafür gibt es eine Lösung, damit Du als vergesslicher Internet Marketer auf der sicheren Seite bist. Mein Neffe Steffen meint, Du kannst Deine Daten über ein (Wireless-) Netzwerk bei Dir daheim sichern. Vollkommen automatisch und ohne anstöpseln einer externen Festplatte.

Ok, man braucht einen (Wireless-) Router dafür und eine spezielle Netzwerk-Festplatte ("NAS" in Fachchinesisch). Beides nicht ganz billig, aber dafür ist die Einrichtung auch schön kompliziert. ;-)

Für die Datensicherung an sich, kannst Du bei dieser Lösung die gleichen Programme wie bei der externen Festplatte nutzen (siehe oben).

Einfacher und günstiger geht die vollautomatische Datensicherung mittels Online-Backup.

Datensicherung auf einem Online-Speicher
Ein Online-Backup Deiner Daten funktioniert vom Prinzip her genauso, wie die Sicherung auf einer externen Festplatte. Nur das Deine Daten nicht bei Dir daheim sondern auf einem Speicherplatz ganz woanders liegen. Nämlich im Internet! Allerdings mit Passwort geschützt und nur für Dich einsehbar.

Das hat Vorteile, denn das Backup läuft damit wirklich vollautomatisch und immer. Also auch, wenn Du auf Reisen bist. Du brauchst lediglich eine Verbindung ins Internet und schon werden Deine Daten automatisch im Hintergrund aktualisiert. Du kannst auch von überall mit Deinem Passwort auf Deine Daten zugreifen. Also selbst wenn bei Dir alles gestohlen wird, oder ein Brand alles vernichtet, hast Du immer noch Deine wichtigen Daten.

Allerdings fühlt sich nicht jeder wohl dabei, seine privaten (und wichtigen) Daten aus der Hand zu geben. Dazu ist aber anzumerken: Deine Daten können vor dem Backup bereits auf dem eigenen PC verschlüsselt werden (Vorsicht, nicht bei allen Anbietern). Ausserdem kostet so ein Online-Backup-System in der Regel monatlich etwas.

Weiterer Nachteil: Das Backup kann gerade beim ersten Mal sehr lange dauern, denn der Upload ins Internet ist meisten nicht so schnell wie der Download (bei DSL in der Regel zwischen 128 KBit/s bis zu 1024 KBit/s.). Und wenn Du jetzt ein Backup von 100 Gigabyte oder mehr machen musst, kann das einige Wochen dauern. ;-)

Meine Daten sind mir aber eine Menge wert. Und deswegen bin ich gerne bereit 3,50 Euro im Monat für eine funktionierende Backup-Lösung zu bezahlen. Da lass ich halt mal ne Puppe weniger tanzen, na und? Bevor es mir noch so ergeht wie Kalle…

Seit etwa 8 Monaten setze ich dafür auf den Online-Dienst Crashplan (englisch, unbegrenzter Speicherplatz, 3,50 Euro/Monat).

Die Einrichtung ist sehr einfach. Installieren, Ordner auswählen und fertig. Das erste Backup dauert je nach Internetgeschwindigkeit etwas länger (bei mir hat es 2 Wochen gedauert), danach werden nur noch die geänderten und neuen Daten gesichert. Auch hier werden Versionen der Daten angelegt.

Hier noch alternative Online-Backup/Speicher-Anbieter: Dropbox, Mozy und SafeSync.

Ok, jetzt hast Du also Deine Daten gesichert – aber wie schaut’s mit Deinen Zugangsdaten und Passwörtern aus? Denn Sie sind ja der Schlüssel zu Deinen Datensicherungskopien!

Sicherung Deiner Zugangsdaten und Passwörter
Kennst Du das, alle Deine wichtigen Passwörter auf einem Zettel geschrieben und an den Bildschirm geheftet? Oder einfach gleich den Namen der Freundin als Passwort für alle Online-Zugänge verwendet? ;-)

Das ist nicht nur unsicher, sondern auch fatal, wenn der Zettel verloren geht oder gleich mit Deinem Notebook zusammen gestohlen wird.

Damit genau das nicht passiert, gibt es für uns Internet-Arbeiter so genannte Passwort-Speicher-Programme, die Dir das Leben viel einfacher machen können. Da gibst Du einfach alle Deine Passwörter einmal ein und sicherst das Programm selbst mit einem Master-Passwort (bitte möglichst ein sicheres Wort, das Du niemals vergisst/verlierst!). Danach stehen Dir Deine Zugangsdaten nach Eingabe Deines Master-Passworts auf Knopfdruck zur Verfügung.

Und damit Dir die Daten in diesem Passwort-Speicher-Programm nicht verloren gehen, sicherst Du das Programm genauso per Backup, wie oben beschrieben oder nutzt gleich die eingebaute Online-Synchronisierung. Bei der eingebauten Online-Synchronisierung hast Du den Vorteil direkt mit Deinem Master-Passwort von überall auf Deine Zugangsdaten zugreifen zu können.

Diese drei Programme kann ich Dir empfehlen:

KeePass (kostenlos, keine Online-Synchronisierung)
LastPass (kostenlos, nur mit Online-Synchronisierung)
Roboform (kostenpflichtig, Online-Synchronisierung kostet extra)

Als Bonbon kannst Du von allen drei Programmen eine portable Version samt Deiner Zugangsdaten und Passwörter auf einem USB-Speicher-Stick mitnehmen. So hast Du auch ohne Internet Deine Passwörter unterwegs immer sicher dabei.

Ich hoffe, Du vernachlässigst dieses Thema nicht!? Und was ich noch Fragen wollte: Ist es Dir auch schon einmal so ergangen wie Kalle? Dann schreibe bitte auch ins Kommentarfeld!

Toll wäre es auch, wenn Du der Hartz5-Gemeinde noch andere/bessere Programme vorschlagen könntest.

Und nun sag ich mal Tschüßchen. Bis demnächst. Und nicht vergessen! "LASST UNS LEBEN UND GEBEN LASSEN"! Prost! Euer Hartz5-Beauftragter Hermann!

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Kategorien: Know-How Technik

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Kommentare:

Hallo Hermann,

das Thema ist bei mir noch ganz frisch. Ich hatte letzte Woche einen Festplattencrash. Ohne Vorankündigung, ohne eine Möglichkeit, etwas zu retten gab eine Festplatte den Geist auf. Alle wichtigen Daten waren gesichert, aber Outlook hatte ich vergessen. Termine, Adressen und über 1000 Mails einfach weg. Somit auch die eMailadressen vieler Kunden. Zum Glück hatte ich noch eine Flasche Schnapps im Kühlschrank und ich erkannte in einer ruhigen Minute das Positive an der Sache. Ohne Festplattencrash hätte ich nicht nach einer Software zur automatischen Outlooksicherung gesucht, die ich jetzt verwende. Wer eine Software zur Email-Sicherung sucht, sollte mal bei http://www.priotecs.com schauen.

Ein Denkanstoss für externe Platte oder USB-Stick habe ich noch. Wenn es mal brennt, das Haus einstürzt oder Wasser in der Wohnung steht, sind die auch hinüber und alle Daten damit verloren. Letztendlich bleibt wirklich nur die externe Auslagerung der Daten auf einem sicheren Server.

Gruß, Kay

Hallo Hermann,

mich würde wirklich interessieren, ob es den Kalle wirklich gibt.
Das war ja schließlich doppelt unschlau.

Mit verlorenen Daten hatten ich schon mehrfach in meiner Vergangenheit Probleme. Ich erinnere mich noch an den Internet Explorer Virus vom 17.12.2008.

Damals musste ich noch beruflich den IE nutzen, weil der Client meines Auftraggebers nur damit funktioniert hat.

Ich habe morgens den IE aufgemacht und innerhalb kürzester Zeit war mein OS unbrauchbar.

Seit dem führe ich deine Datensicherung durch und habe auch einiges ausprobiert.

Ein Tool, was du bereits erwähnt hast möchte ich aber gerade nochmal besonders betonen.

Dropbox!

Dropbox hat soger noch einen weiteren interessanten Vorteil:

Man hat seine Daten überall auf der Welt sofort griffbereit! Auf jedem Rechner der am Netz ist kann man also arbeiten und up- oder downloaden.

Der große Nachteil ist eben nur, man brauch einen guten Upstream. Ich habe leider seit ich hier in meinem schnuckeligen Dorf lebe nur einen max. upstream von 154 kbps was eindeutig zu wenig ist. Zumindest für meinen Geschmack.

Aber jetzt ein sinnvolle Ergänzung

Ich nutze schon seit einer ganzen Weile Ocster Backup.
Dieses Tool ist natürlich ähnlich derer, die du oben aufgeführt hast.

Meine Vorgehensweise ist aber auf DVD zu brennen. Denn Ocster macht das Backup und komprimiert auf eine Datei und dann kann man diese Sicherung bequem brennen.

Außerdem habe ich bei Ocster zwei weitere Möglichkeiten:

1. das Sichern auf einen Server von Ocster

2. das Sichern auf meinem eigenen Server unter Eingabe meiner FTP-Zugangsdaten

Ich habe unlimited Webspace was letzten Punkt interessant machen würde. Wäre da nicht mein mickriger Upstream.

Wer über Heimnetzwerk seine Datensicherung durchführen will, dem empfehle ich folgendes:

Je nach Datengröße einen Stick oder Festplatte (Stick ist schneller) und eine Fritz!box.

Die erkennt seinen USB-Port angeschlossene Datenträger automatisch.

Dann ein FTP-Client wie Filezilla und die Eingabe der IP Adresse in der Server-Zeile…

Das wars, damit ist ein Backup schnell und bequem möglich.

Und wer sein Notebook mit in den Urlaub nimmt… NIE ohne Benutzerkontenschutz!

Also, das war (hoffentlich) eine sinnvolle Ergänzung meinerseits zu deinem ohnehin schon ausführlichen Beitrag.

MfG

Mario

Hallo Hermann, mir ist es zum Glück noch nie so ergangen wie dem oben beschrieben Hernn aus Wanne Eickel. Ich hoffe es wird auch niemals dieser Fall bei mir eintreten. Ich sichere die Daten meines Online Business, für den Fall der Fälle auf einer externen Festplatte. Das ist zwar nicht die optimale Lösung, weil es schon immer etwas nervt. Aber ich sage mir ich sichere lieber meine Daten etwas umständlicher, als gar nicht. Ich werd mir mal deine verschiedenen Methoden ansehen und mal schauen…. In diesem Sinne wünsch ich einen sicheren Sonntag und beste Grüße aus dem Vogtland.
Marco Stengel

Ein sehr interessanter Artikel. Danke Hermann!

Mir ist es mal passiert, dass ich zwar ein Backup auf einer externen Festplatte hatte, aber diese dann eines Tages nicht mehr funktionieren wollte. Einige GB Daten einfach so weg.

Deshalb gucke ich mir gerade einige Online-Lösungen an. Bis jetzt habe ich noch nichts gutes gefunden. Deine Vorschläge werde ich sicherlich auch noch checken.

Wie ist es denn z.B. Crashplan? Wie werden die Daten dort gesichert? Nicht nur ein Mal, oder? Die sichern sich doch sicherlich selbst ebenfalls gegen Datenverlust ab.

Viele Grüße
Paul

Tolle geschicht, die du da verfasst hast, aus der wir alle lernen können… Datensicherung ist sehr sehr wichtig

Hallo Hermann, wiedermal ein wertvoller und guter Beitrag von dir! Ich verfolge deine Beiträge ja auch schon länger.
Zu deinem Artikel möchte ich noch eine Kleinigkeit hinzufügen: Für Mac-User kann ich die vorinstallierte TimeMachine nur wärmstens empfehlen! Externe Festplatte anstecken, TimeMachine aktivieren und den Rest erledigt der Computer selbst (Funktioniert selbstverständlich auch über WLAN). Das Beste: wenn man mit TimeMachine den gesamten Rechner sichert, lässt sich das Backup beim Kauf eines neuen Rechners 1-zu-1 übertragen – man arbeitet dann im Prinzip mit allen Programmen, Daten und Einstellungen des alten Rechners weiter (besonders praktisch, wenn dieser irgendwann kaputt ist, verloren geht oder gestohlen wird).
Schöne Grüße aus Österreich, Stefan

Hallo liebe gemeinde, hallo Hermannn,

schöner Beitrag den du hier geschrieben hast. Als ehemaliger Admin habe ich mich mit Sicherungen Beruflich befaßt. Endlich kann ich mich hier mal konstruktiv beteiligen.

Ich möchte folgendes ergänzen:
1. Nicht nur die Externe Festplatte nehmen sondern auch andere Medien. z.B. CD,DVD,USB-Stick…
Weil, es kann immer mal passieren das jemand die Festplatte mitklaut. Festplattencrash, Virus,…
Bei mir war es der Exnachbar beim Umzug. Mit den Arbeitszeugnissen usw.

2. Halte deine Sicherungen an 2 oder mehr verschiedenen Orten. Keller, Dachboden Wohnung.

3. Verschlüssel die Daten. Gib niemanden die chance einfach mitzulesen.

4. Es gibt eine Firma die Daten in einem Berg in der Schweitz absichert. Name weiß ich nicht. Ist teuer aber ich denke denen kann man vertrauen. Nimm keine Webseite und lad da deine geheimen Daten drauf.
5. Sticks sind fürs Backaup blöd. Meinen ersten und letzten hab ich verloren. Leider auch die unbearbeiteten Fotos meiner Tochter die Lebensjahre 0 bis 8 fehlen mir.
Also nur zum transport nehmen.

6. Einen Medien wechselturnus einführen.
zb. jeden Tag ein anderes Medium (Stick).Bis die Woche rum ist dann wechsel.
1 mal Wöchentlich auf DVD, und einmal Monatlich wenigstens eine Sicherung zurücklegen.

7. Für größere Datenmengen empfiehlt sich ein Sicherungsserver. Der kann die Daten auf seiner Festplatte speichern.

8. Schaut nach ob auch gesichert wurde.

Gut manches ist nur im spezialfall nötig, aber wenn es wichtige Daten sind, dann sollte man sich darüber gedanken machen.
Für die meisten reicht täglich auf einen Stick. und Wöchentlich auf DVD-Rohling.

Wem die Sicherung zu teuer ist dann soll er überlegen wie teuer es ist ohne die Daten weiterzuleben. :(

Super Tipp!!

Wer denkt schon an das regelmäßige Backup. Ich hab zwar eine externe HD, auf die automatisch gespeichert wird. Aber auf die Diebstahl-Geschichte war ich nicht nicht gekommen.

NAS-HD lässt sich übrigens an Fritz-Boxen sehr einfach einrichten. SOOOO schwer ist das nicht.

Prost, Hermann (oder wie wir hier sagen SKOLL)

Marcus Sieg

Moin Hermann,

da hast du mal wieder einen feinen Aufhänger für deinen aktuellen Titel gewählt…und es so schön formuliert, dass man sich diesen “Kalle” so richtig gut vorstellen kann.

An Speichertipps hast du soweit ich das beurteilen kann schon die wichtigsten Namen genannt, ich wollte nur noch einmal hinzufügen, für alle Menschen, die glauben, ihnen käme nie ein Dieb ins Haus, dass ein totaler Datenverlust auch durch andere Umstände erfolgen kann: Z.B. ein bösartiges Computervirus, rutschige Hände und ein zerbrochenes Laptop auf dem Fußboden, experimentierlustige Kinder, die mal untersuchen möchten, ob Papas Laptop im Aquarium schwimmt etc…:-)

Also Leute, Datensicherung ist immer wichtig – egal ob Marketer oder nicht!

Viele Grüße
Christian

Hallo Hermann,
Wem ist dieser SuperGau noch nicht passiert?! Für Passwörter nutze ich Roboform. Günstig und gut. Für die Datensicherung empfehle ich “Gigabank”
Schweizer Bank für digitale Daten. Aktuallisiert neue Daten im Hintergrund ohne das System zu beeinträchtigen.

Hallo Hermann,

ganz verstehe ich das Beispiel nicht, denn wer ein Internet-Unternehmen hat, hat doch alle wichtigen Daten, einschliesslich digitale Produkte und Kundenlisten, auf seinem Server. Wenn der Laptop geklaut wird, ist das zwar ärgerlich, aber nicht ruinös.

Prinzipiell hast Du natürlich mit dem Sichern der Daten recht. Ausser externer Festplatte uns so weiter empfehle ich das Hochladen auf einem sicheren Server in einem sicheren Land. Meine Empfehlung als Anbieter: viertualand.cc (nicht meine eigene Firma, und in diesem Fall auch kein Afiliate-Link).

Das hat noch einen weiteren Vorteil, der immer wichtiger wird:

Noch ist es nicht allgemein üblich, aber früher oder später wird es kommen, das die Daten auf Laptops bei der Einreise in andere Länder von den Bütteln an der Grenze kopiert werden. Wer also Daten und Adressen auf seinem Laptop hat, die keinen was angehen, der lädt die vor einer Reise mit einem FTPS-Programm auf seinen sicheren Server und holt sie sich hinterher wieder herunter (die Daten).
Das macht etwas Mühe, wird aber früher oder später nötig werden.

Beste Grüsse nach Thailand

Norbert Bartl
Herausgeber »Leben im Ausland«
http://www.coin-sl.com/ausland

Hallo Hermann,

bei der Eingabe hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Falls Du die Empfehlung des Anbieters drin lässt: die richtige Adresse heisst

virtualand.cc

Beste Grüsse,
Norbert B.

Hallo Hermann, hallo liebe HARZ5 Gemeinde,

es ist immer wieder interessant und nützlich, welche Themen hier Hermann aus dem Ärmel schüttelt.

Das ist ein sehr sehr wichtiger Beitrag.
Denn ohne Daten das heißt mit TOTAL-Datenverlust, egal wie, warum und unter welchen Umständen dass auch passiert,
läuft garnichts mehr.

Und daher finde ich solch ein Beitrag
als einer der Wichtigsten überhaupt.

Euer Ludwig

Hallo Kalle

Beim Mac ist die Time Machine mit an Bord, da machst du einmal die
Woche ein Backup auf deine externe Platte und gut ist.
Naja ausser du bekommst die externe auch noch geklaut.
Also Stick kaufen und nochmal absichern denn sicher ist sicher :-)

Gruß Steffen

Hallo Hermann,
sehr guter Bericht. Ich habe bereits mehrere Male ein Backup verschludert und mit viel Mühe alles neu aufsetzen müssen. Und ich komme aus der EDV Branche. Backups sind immer mit viel Zeit verbunden aber besser als alles neu aufzusetzen. Deshalb finde ich den Bericht als gute Mahnung für alle User die wichtige Daten als Sicherung benötugen. Eine Datensicherung die automatisch also synchron läuft ist die beste Lösung. Jeder sollte sich darüber bewusst werden wie hoch sein Stundenlohn ist, wenn er alle Daten per Hand wieder rekunstruieren muss. Ich habe vor 3 Wochen 10 Stunden gebraucht. Das Wochenende war hin. Und mein Datenbestand ist mit Sicherheit nicht der grösste. Norton 360 bietet auch dieses Online Backup an.
Lieben Gruss Rudi

danke hermann,

wie immer sehr nützliche informationen die wieterhelfen.mfg.

Für mich ist Dropbox die einfachste Möglichkeit des Online-Backups.

Einfach kostenlos runterladen und installieren.
Danach hat man einen neuen Ordner auf dem Rechner, der online synchronisiert wird.

Einfach deine Daten in diesen Dropbox-Ordner kopieren und die Daten werden automatisch gesichert.

Aber eben nur die Dateien in diesem einen Ordner, alles andere bleibt ganz privat auf dem eigenen Rechner.

Auch toll: Große Dateien mit anderen tauschen geht damit super-einfach!

Dropbox nutze ich jeden Tag.

Übrigens, Dropbox ist jetzt komplett in Deutsch

Danke für den Beitrag Hermann!
Weiter so!!

Hallo lieber Hartz5-Beauftragter Hermann!

Wieder mal eine tolle Anregung, um an seine Daten zu denken.

Ich sicher noch auf externer Platte, aber die steht freundlicherweise gleich neben dem Rechner; so hat ein Dieb gleich alles an einem Fleck und braucht nicht lange zu suchen.

Doch zugegeben, nur die nicht gar so wichtigen Alltagsdaten. Alles andere sichere ich seit Jahren bereits auf humyo, heißt jetzt SafeSync. Gibt es auf Deutsch, die Daten liegen wohl in Engelland.
Die Sicherung arbeitet still und leise im Hintergrund und kostet mich rund 5 Euro im Monat für 100 GB. Im Explorer ist es wie ein Laufwerk sichtbar, ich kann also direkt auf die Daten zugreifen.

Aber etwas ganz anderes und wichtig, weil uns schließlich das Malheur von Kalle mal wieder auf die Spur gebracht hat: Kennst du sein Bankkonto? Er braucht ja nun wohl unsere Unterstützung, damit er nicht aus seinem Trott kommt und etwa die Puppen nicht mehr weiter tanzen lassen kann.

Das wäre ja nicht nur für ihn schade, auch für die Püppchen. Eine kleine Spende wäre also fällig.

Prosit, Hermann, so ganz nach dem Motto: Nehmen und geben lassen!
Jan

Hallo Herrmann,
bei vielen Computeranwendern wird die Thematik „Datensicherung“ oft vernachlässigt oder eine Datensicherungslösung liegt überhaupt nicht vor.

Was für den privaten Gebrauch vielleicht verschmerzbar wäre, kann der Verlust an Daten bei einem professionellen Einsatz katastropale Folgen haben, dass durchaus existenzbedrohend sein kann.

Die Ausreden „Datenverlust betrifft mich nicht“ oder „Datensicherung ist zu zeitaufwendig“ sind naive Aussagen der Anwender, die im „Scheuklappenprinzip“ gekonnt diese Problematik ignorieren. Die Einsicht kommt hier meist zu spät.

Wie die Datensicherung im Einzelfall auszusehen hat, hängt sicherlich von mehreren Faktoren ab. Meine persönliche Sicherungsstrategie ist eine Mischung deiner oben genannten Empfehlungen. Das System wird als Image lokal auf einer externen Festplatte gesichert, auf einer zweiten Festplatte gespiegelt und zusätzlich werden separat Dateien und Verzeichnisse in „the cloud“ versendet. Im Bedarfsfall sind meine Daten innerhalb von 10 Minuten lokal wiederhergestellt – oder aus der cloud innerhalb weniger Stunden.

Der Clou: Die Sicherung läuft vollkommen automatisiert. Gelöst mit SafeSync von Trendmicro und Acronis True Image, die du ja auch bereits in deinem Beitrag erwähnt hast.

Vor einiger Zeit habe ich einen entsprechenden Artikel verfasst. Dieser stellt noch einige andere Onlineanbieter vor. Der Artikel ist hier auffindbar:

http://www.computer-internetratgeber.de/2010/12/11/onlinebackup-im-fall-der-fälle-die-daten-zur-hand/

1. ich arbeite NIE auf dem WLAN-Laptop (mit Kundendaten etc.); vgl. BDSchGes-Haftung etc.

2. alle dynamischen Daten liegen in MD5-MSQL-Dateien, die ich täglich automatisch per email verschlüsselt zugesandt bekomme

3. Programmierung/Content tätige ich nur auf einem Rechner OHNE Internet

4. statische WEB-Daten packe ich als verschlüsselte ISO und lege sie 2-fach auf auf die gesicherte (verschiedene) Web-Festplatten

5. verändern sich meine Hostdaten, erhalte ich automatisch eine Email. Automatisch wird die index.php auf eine Baustellen-URL umgeleitet. Anschließend überspiele ich den gesamten statischen Content (nach kpl.ZIP und anschließender Löschung von den ISOs der Webfestplatten (per SFTP-duplex), um den ursprünglichen content wieder hergestellt zu haben….

FOLGE:
a: mein NO.NET-Computer ist immer sauber

b: mein Internet-PC läuft im virtuellen Modus mit (SFTP)

c: mein “Wechsel-Datenträger” (STICK) wird schreibgeschützt, wenn er am IT-PC hängt, zum hochladen der ISOs.

d: meine Emails gehen an einen sicheren Web-email-Server (mit unbekannten, sauberen email-Adressen und Filtering)

e: Zahlungsdaten gehen über paypal, wovan ich laufende Info-Emails bekomme (an eine einmalige, sichere email-adresse)

RESUMEE:
lediglich Web-Hacks hatte ich bislang; wo die Hoster-Server geknackt wurden, sodass Fremdcode “reinkopiert” wurde.

ACHTUNG:
benutzt niemals Kaufscripts oder Apps, die unklaren bzw. verschlüsselten Code enthalten !!!!

Benennt bei Kaufscripts IMMER die wesentlichen Dateinamen um !!

Verhindert / filtert Injectioncodes für URL-Übergabe UND Dateneingaben !!!

Mit den SQL-Datenbanken kann keiner was anfangen, soweit verschlüsselte Übergabe und Speicherung, UND solange die connect.ini.php “sicher liegt”, sprich: nicht “absolut liegt” oder im “Root liegt” ….

ANHANG:
am besten immer WordPress nutzen !! Und nichts zugekauftes, aus unklaren Quellen nutzen (wie bspw. Plugins/Module) !!! Zudem die Dateistruktur und -namen vorsorgehalber eigens abändern. (vemeidet Deeplink-Hacking). Gleiche Umbenennung der Datenbanken und Tabellen.

Also: Sicherheits-Vorsorge (getrennte Systeme und sichere Schripts), Veränderungsschutz, Notfallstopp, saubere Ursprungsquellen (nicht Online-Backups nutzen, wo die Schwachstelle ja schon beinhaltet sein kann !!!)

BEDARF:
CGI und laufende Security-Cronjobs sowie korrekte MOD- bzw. htaccess-Setzung

NACHTRAG:
keine SWFs nutzen, ohne eigene Code-Bindung mit sorgfältigem debugger-Lauf und entsprechender Aufruf-Filterung fremder Domains und Links ….

Nachtrag:

es ist ja auch nicht auszuschließen,
dass KALLE selbst HAcking-Opfer wurde.

a) von seiten des Shop-Script-VOR-Lieferanten

b) von einem USER, der das Shop-Script genauer kannte … (die Schwachstellen)

c) eine Schwachstelle ist immer das Copyright-Merkmal oder bspw. der Google- oder ADD-Code (wer da im Ranking oben steht, hat viele “Feinde” und ist leicht zu finden …)

Hab ich die letzten Tage entdeckt: Als Kunde der Telekom stehen einem 25GB Online-Speicher gratis zu. Das ganze nennt sich Mediencenter und kann als Netzlaufwerk auf den Arbeitsplatz gelegt werden. Mit einer automatischen Sicherung alle 24 Stunden werden somit tagtägliche Arbeitsdateien und Ordner gesichert.

Seit Jahren sichere ich meine Daten mit dem rsync-Backup Skript auf USB-Sticks und externe Festplatten. Dort landen sie in mit Truecrypt verschlüsselten Partitionen.

Einen USB-Stick mit Backup meiner Gesamten Daten habe ich immer am Schlüsselbund dabei.

Um wieder an die Daten ran zu kommen, brauche ich nur Truecrypt und kein Backup-Programm.

rsync schafft zusammen mit dem Windows-eigenen NTFS-Dateisystem extrem platzsparende und übersichtliche Backups. Für jeden Backup-Zeitpunkt habe ich einen kompletten Verzeichnisbaum, ohne viel Platz zu verbrauchen.

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